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Viele Neuerungen in der Arbeitswelt können auf den ersten Blick Angst machen und überfordern. Doch wie ein Sprichwort so schön lautet: “Ein Fremder ist nur ein Freund, den man noch nicht kennt.” Und so haben auch aufkommende „New Work“ Arbeitstrends ihre Berechtigung und können richtig was bewegen.
Wie verändert sich eine Stadt, wenn sie Care-Arbeit mitdenkt? In Bogotá gibt es darauf seit 2020 eine Antwort: das Sistema Distrital de Cuidado, ein System mit vier Leitprojekten zur Unterstützung bei Care-Arbeits. Sein Herzstück sind die Manzanas del Cuidado. Sie bieten Arbeitenden Räume zum Durchatmen, Lernen und für die eigene Zukunft – und rücken die oft unsichtbare und vor allem umbezahlte Care-Arbeit stärker ins öffentliche Bewusstsein.
Wir haben mit Nutzer:innen der Manzanas und Vertreter:innen der Verwaltung direkt gesprochen. Ihre Erfahrungen zeigen, wie das Konzept im Alltag funktioniert – und was es wirklich bewirkt.
Über Open Hiring werden Bewerber:innen ganz ohne Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Gespräche eingestellt. Einzige Voraussetzung: Sie können, dürfen und wollen arbeiten. Wie und wo das Konzept schon funktioniert und welche Vorteile es bringt.
Anni und Katha betreiben mit ace_arovolution Bildungsarbeit zu Aromantik und Asexualität. Ein faszinierendes Gespräch über ihre Erfahrungen, das Erblühen der aromantischen Community und den tiefen Wert aller zwischenmenschlichen Beziehungen.
Die Jahresausbildung an der School of Participation unter dem Dach des Bildungswerks Mehr Demokratie zeigt, wie Transformation und Partizipation gelingen.
Faul, verwöhnt, leistungsscheu. Kaum eine Generation bekommt so viel Kritik ab wie die GenZ. Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: 1,2 Milliarden Überstunden, junge Menschen, die am meisten in Vollzeit arbeiten, und ein Klischee, das schon die Sumerer vor 5.000 Jahren kannten.
„Lifestyle-Teilzeit.“ Zwei Wörter, die Bundeskanzler Friedrich Merz Anfang 2025 in die Debatte warf, als wären sie eine Diagnose. Gemeint war die Generation Z. Menschen zwischen Mitte zwanzig und Anfang dreißig, aber auch jene, die gerade erst ihren ersten Ausbildungsvertrag unterschrieben haben. Eine Generation, die angeblich „nicht mehr richtig will“. Die Arbeit als lästige Unterbrechung des Lebens begreift. Die sich lieber um ihren Style kümmert, als Überstunden zu machen.
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