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#15 – Wir arbeiten dran
Diese Kategorie beleuchtet Arbeit in all ihren Facetten – von neuen Arbeitsmodellen und gesellschaftlichen Debatten bis hin zu persönlichen Geschichten und sinnstiftenden Berufswegen. Sie fragt, welche Rolle Arbeit in unserem Leben spielt, macht auch unsichtbare Arbeit sichtbar und zeigt, wie wir Arbeit gerechter, erfüllender und zukunftsfähig gestalten können.
Ist „New Work“ gleich „Neues Arbeiten“?
Viele Neuerungen in der Arbeitswelt können auf den ersten Blick Angst machen und überfordern. Doch wie ein Sprichwort so schön lautet: “Ein Fremder ist nur ein Freund, den man noch nicht kennt.” Und so haben auch aufkommende „New Work“ Arbeitstrends ihre Berechtigung und können richtig was bewegen.
Open Hiring: Wer arbeiten will, bekommt den Job
Über Open Hiring werden Bewerber:innen ganz ohne Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Gespräche eingestellt. Einzige Voraussetzung: Sie können, dürfen und wollen arbeiten. Wie und wo das Konzept schon funktioniert und welche Vorteile es bringt.
Meine Arbeit und ich
Ein Beitrag über Arbeitswelten, Vorurteile und die Frage, wie ein erfüllender Job aussehen kann. Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen erzählen hier von ihrem Arbeitsalltag, ihren...
Generation Z ist alles, aber nicht faul
Faul, verwöhnt, leistungsscheu. Kaum eine Generation bekommt so viel Kritik ab wie die GenZ. Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: 1,2 Milliarden Überstunden, junge Menschen, die am meisten in Vollzeit arbeiten, und ein Klischee, das schon die Sumerer vor 5.000 Jahren kannten.
„Lifestyle-Teilzeit.“ Zwei Wörter, die Bundeskanzler Friedrich Merz Anfang 2025 in die Debatte warf, als wären sie eine Diagnose. Gemeint war die Generation Z. Menschen zwischen Mitte zwanzig und Anfang dreißig, aber auch jene, die gerade erst ihren ersten Ausbildungsvertrag unterschrieben haben. Eine Generation, die angeblich „nicht mehr richtig will“. Die Arbeit als lästige Unterbrechung des Lebens begreift. Die sich lieber um ihren Style kümmert, als Überstunden zu machen.
Wie eine Stadt Care-Arbeit sichtbar macht
Wie verändert sich eine Stadt, wenn sie Care-Arbeit mitdenkt? In Bogotá gibt es darauf seit 2020 eine Antwort: das Sistema Distrital de Cuidado, ein System mit vier Leitprojekten zur Unterstützung bei Care-Arbeits. Sein Herzstück sind die Manzanas del Cuidado. Sie bieten Arbeitenden Räume zum Durchatmen, Lernen und für die eigene Zukunft – und rücken die oft unsichtbare und vor allem umbezahlte Care-Arbeit stärker ins öffentliche Bewusstsein.
Wir haben mit Nutzer:innen der Manzanas und Vertreter:innen der Verwaltung direkt gesprochen. Ihre Erfahrungen zeigen, wie das Konzept im Alltag funktioniert – und was es wirklich bewirkt.
ePaper #15 – Wir arbeiten dran
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