Forschende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Universitätsklinikums Jena arbeiten an einem neuen Therapieansatz gegen gefährliche Lungeninfektionen.
Forschende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Universitätsklinikums Jena arbeiten an einem neuen Therapieansatz gegen gefährliche Lungeninfektionen. In Experimenten konnten sie eines der wichtigsten Werkzeuge von krankheitserregenden Bakterien und Pilzen ausschalten: Zellgifte. Diese greifen die Zellen in der Lunge an und erleichtern es den Erregern, sich im Körper auszubreiten. Die Forschungsergebnisse zeigen nun, dass synthetisch veränderte cholesterinähnliche Bestandteile der Zellmembran Zellgifte abfangen und deaktivieren können.
Therapieansatz könnte für besseren Schutz sorgen
Weil dabei nicht die Bakterien selbst angegriffen werden, wie bei einem Antibiotikum, hoffen die Forschenden, Resistenzen zu umgehen. Langfristig könnten mit dem neuen Therapieansatz Sprays entstehen, die Patient:innen mit hohem Risiko vor schweren Lungeninfektionen schützen. Die Forschenden gehen davon aus, dass so künftig invasive Lungeninfektionen medikamentös abgeschwächt und Behandlungsergebnisse verbessert werden können.
Bildbeitrag: Pixabay



Drogenabhängige erhalten in Portugal keine Strafe, sondern Unterstützung
