Helsinki stoppt Werbung für fossile Energien, Gentherapie lässt Blinde sehen

von | 12. Oktober, 2026 | Good News Ticker

Helsinki stimmt gegen öffentliche Werbung für Produkte aus fossilen Energien; eine neuartige Gentherapie lässt Menschen mit einer seltenen Augenkrankheit wieder Objekte erkennen; und eine Fußball-Liga in England nimmt nur Menschen mit Übergewicht auf: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

Helsinki beschließt Werbeverbot für fossile Energien

Nach Städten wie Amsterdam, Stockholm und Bristol hat nun auch Helsinki ein Werbeverbot für Produkte und Dienstleistungen aus fossilen Energien beschlossen. Die Entscheidung betrifft etwa Werbung für Billigflüge oder Kreuzfahrten. Ein Hindernis sind jedoch die langen Laufzeiten der bestehenden Verträge.

Quelle: Euronews

Neue Gentherapie kann erblindete Patienten sehen lassen

Eine neuartige Gentherapie kann Patienten mit einer seltenen Augenkrankheit teilweise Sehvermögen zurückgeben. Dahinter steckt die Methode der Optogenetik, für die zwei deutsche Forscher gerade den Nobelpreis erhielten.

Quelle: Spiegel

Unterwasser-Solarmodule: Strom aus zehn Metern Tiefe

Ein chinesisches Forschungsteam hat Perowskit-Solarzellen entwickelt, die noch in einer Tiefe von zehn Metern Strom aus Sonnenlicht erzeugen konnten. Die Technik könnte Sensoren, Kameras und Kommunikationsgeräte im offenen Meer unabhängig von Batterien machen.

Quelle: Euronews

London: Kostenloses Grundstücke für den Bau von Sozialwohnungen

In Großbritannien werden fast keine neuen Wohnungen von gemeinnützigen Organisationen gebaut. Ein Gemeinderat in Südlondon will das ändern und öffentliche Grundstücke im Wert von jeweils bis zu 2 Millionen Pfund unter anderem an Wohnungsbaugenossenschaften vergeben, sofern sie darauf Sozialwohnungen errichten. Der Plan könnte das britische System grundlegend verändern. (Artikel auf Englisch)

Quelle: The Guardian

Wie Genossenschaften das Nachwuchsproblem von Höfen lösen

Viele Landwirte stehen vor dem Problem, keinen Nachfolger zu finden. Die Erbin eines Hofes bei Freiburg zeigt nun, wie eine Lösung aussehen könnte; denn sie macht zwar weiter, hat den Hof aber trotzdem „entprivatisiert“. Unter anderem hat sie dadurch Wochenenden und Urlaub.

Quelle: taz

Wie kann man Kinder vor den Gefahren des Internet schützen?

Immer mehr Staaten planen eine Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien, doch Kontrollen sind schwierig. Der Verein Smarter Start ab 14 setzt stattdessen auf freiwillige Zusammenschlüsse von Eltern, die sich verpflichten, ihren Kindern während der Grundschulzeit kein eigenes Smartphone zu kaufen.

Quelle: Arte

Kein frittiertes Essen in Schulen – warum die Idee gut ist

In Englands Schulen sollen Kinder künftig kein frittiertes Essen mehr erhalten. Der Arzt und Ernährungsforscher Stefan Kabisch findet die Idee gut. Denn frittierte Speisen werden mit einer Vielzahl von Krankheiten in Verbindung gebracht.

Quelle: Deutsche Welle

"Man v. Fat"-Liga: Kicken gegen die Kilos

In der englischen „Man v. Fat“-Liga darf nur mitspielen, wer übergewichtig ist. Dabei zählt nicht nur, welche Mannschaft die meisten Tore schießt, sondern auch, welche am meisten abnimmt. Nebenbei hilft der Austausch im Team auch noch bei der Bewältigung anderer Probleme.

Quelle: ARD Mediathek

Warum der SV Babelsberg einen Kiosk für mentale Gesundheit hat

Im „Karli Kiosk“ beim SV Babelsberg gibt es neben Getränken, Fußballtrikots und Eis auch psychologische Unterstützung. Dahinter steht ein Familientherapeut, der ein Angebot für Menschen schaffen wollte, die sonst selten Hilfe suchen.

Quelle: RBB

Interkulturelles Kochen gegen die Einsamkeit

Gerade wer neu in einer Stadt ist, leidet oft an Einsamkeit. Ein Projekt in Lingen veranstaltet deshalb multikulturelle Kochrunden für Einheimische und Zugezogene. Davon profitieren nicht nur die Neuankömmlinge.

Quelle: NDR

Foto: Jaakko Kemppainen / Unsplash (CC0)

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