Globaler Fahrplan für Ausstieg aus fossiler Energie, mehr Wohlstand in Usbekistan

von | 6. November, 2026 | Good News Ticker

Brasilien legt die erste globale Roadmap für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern vor; Usbekistans Mittelschicht ist stark gewachsen; und ein neues Konzept versucht, Wildtiere beim Bau von Neubauten nicht zu vertreiben, sondern zu integrieren: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

Die erste globale Roadmap für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

Die Weltklimakonferenz in Belem hatte fossile Energieträger in ihrer Schlussvereinbarung ausgeklammert. Wie versprochen hat Brasilien deshalb einen Fahrplan vorgelegt, der zeigt, wie Länder freiwillig aus Öl, Gas und Kohle aussteigen können. Die Abkehr sei „dringend, unvermeidlich und dennoch möglich“, heißt es in dem Text.

Quelle: Euronews

Wie Klimaschutz weltweit gelingen kann

Am Montag beginnt die nächste UN-Klimakonferenz in der Türkei. Ein neues Faktenpapier zeigt: „Es gibt genügend Lösungen, um den menschengemachten Klimawandel zu überwinden. Und die sind oft günstig und die gehen auch oft mit mehr Lebensqualität einher. Wir müssen es nur anpacken.“

Quelle: Tagesschau

Armut in Usbekistan stark gesunken

Zwischen 2021 und 2025 ist die Armutsquote in Usbekistan von 17 Prozent auf 5,8 Prozent gesunken. Etwa 3,7 Millionen Menschen dürften die Armutsgrenze damit hinter sich gelassen haben. Zugleich stieg der Anteil der Mittelschicht von 37 Prozent auf mehr als 72 Prozent.

Quelle: Euronews

Bundestag beschließt härtere Strafen bei K.o.-Tropfen

Der Bundestag hat für eine Strafverschärfung beim Einsatz von K.o.-Tropfen gestimmt. Wer die Substanzen für eine Vergewaltigung oder einen Raub einsetzt, muss künftig mit mindestens fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Die größte Herausforderung bleibt der rechtzeitige Nachweis der Substanzen.

Quelle: Tagesschau

Videoüberwachung in Schlachthöfen soll für mehr Tierschutz sorgen

Um die Einhaltung von Tierschutzauflagen besser zu kontrollieren, sollen größere Schlachthöfe ab 2027 per Video überwacht werden. Die Aufnahmen sollen helfen, Verstöße aufzudecken und den Umgang mit Tieren besser zu dokumentieren.

Quelle: Zeit Online

Kalifornien wandelt Todesstrafen in lebenslange Haftstrafen um

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom will die Todesurteile von 548 Häftlingen in lebenslange Haftstrafen umwandeln. Obwohl der US-Bundesstaat seit 2006 keine Hinrichtungen mehr vollstreckt hat, hat er die meisten zum Tode verurteilten Häftlinge der USA. Die Umwandlung würde die Zahl der Todesurteile landesweit um rund 20 Prozent senken.

Quelle: Tagesschau

Wie sich E-Autos in Städten fördern lassen

Wer in Bayern mit einem Elektroauto oder einem Plug-in-Hybrid unterwegs ist, darf auf öffentlichen Parkplätzen drei Stunden kostenlos parken. Grundlage ist ein Gesetz von 2015. Viele andere Städte und Regionen wenden es aber noch nicht an.

Quelle: Tagesschau

Internationaler Hochhauspreis zeichnet Umnutzung aus

Der internationale Hochhauspreis geht diesmal an zwei alte Bürotürme in Brüssel, die eigentlich ein Symbol des Niedergangs waren. Dann verbanden Architekten die beiden Gebäude und schufen eine Lobby mit Bäumen, eine Dachterrasse sowie öffentliche Sport- und Grünanlagen.

Quelle: Hessenschau

Südschwarzwald: Erster Luchsnachwuchs nach 200 Jahren

Im Südschwarzwald konnte erstmals seit rund 200 Jahren die Geburt eines wilden Luchsjungen nachgewiesen werden. Die zugewanderte Mutter könnte den genetischen Austausch zwischen den Luchspopulationen in der Schweiz und Baden-Württemberg stärken.

Quelle: SWR

Wenn Neubauten Raum für Wildtiere lassen

Kann man die Bedürfnisse von Wildtieren von Anfang an in Bauvorhaben einplanen? Ein Ökologie-Professor hat mit seinen Studierenden versucht, das bei der Planung eines Sozialbaus umzusetzen. Am Ende war er erstaunt, wie viel möglich war.

Quelle: ARD

Foto: Roman Z. / Unsplash (CC0)

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