Good News Ticker

Hier sind kurz und knapp die besten Lösungsansätze und positiven Geschichten ❤️

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BOS Deutschland e.V. wildert 10 Orang-Utans aus

BOS Deutschland e.V. wildert 10 Orang-Utans aus

Der Verein “BOS Deutschland e.V.” verkündete am 22. Februar 2021, dass sie nun die erste Auswilderung von Orang-Utans im Lockdown durchführen konnten. Damit steigt die Gesamtpopulation der ausgewilderten Orang-Utans im Kehje Sewen Wald auf 121 und im Bukit Batikap Schutzwald auf 190 Tiere.

“Wir sind überglücklich: Nach einem Jahr Corona-Zwangspause konnten wir in Zusammenarbeit mit der indonesischen Naturschutzbehörde (BKSDA) zehn Orang-Utans aus unseren Rettungszentren die langersehnte Freiheit schenken. Mit dem Hubschrauber ging es unter erhöhten Hygieneauflagen in die entlegenen und geschützten Auswilderungswälder in Zentral- und Ostkalimantan. Hier beginnen die sieben männlichen und drei weiblichen Orang-Utans nun ihr neues, wildes Leben.”, schreibt der Verein auf orangutan.de.

BOS Deutschland e.V. zeigt die Auswilderung im Video:

Bild: © Borneo Orangutan Survival Deutschland

“Corona ist ein Schwein” - Seemannslieder gehen viral

“Corona ist ein Schwein” – Seemannslieder gehen viral

Seit einiger Zeit gehen Seemannslieder bei TikTok viral. Der #seashanty-Trend war bislang nur auf Englisch. Jetzt gibt es auch eine deutsche Version, die auch gut im Ohr bleibt:

“Bald ist der Lockdown rum, wir drehen uns hier im Kreis herum. Bald wird es besser sein, Corona ist ein Schwein.”

Corona ist ein Schwein – Part 1

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Corona ist ein Schwein – PART 2

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Die Shantykörper – Als die Welle kam (Wellerman Cover)

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Hier der Ursprung des #seashanty-Trends:

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Bild: Screenshot/YouTube, Sebastian W Winkler

Mehr Briefe gegen Einsamkeit

Mehr Briefe gegen Einsamkeit

Gemeinsam mit den anderen youngcaritas Deutschland Stellen wurden nun bereits insgesamt 8500 Briefe bundesweit verschickt, um insbesondere der Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Das Projekt „Schreib mal wieder“, bei anderen youngcaritas-Stellen auch „Brieftaube“ oder „Briefe gegen Einsamkeit“, wurde anlässlich der Corona-Pandemie ins Leben gerufen. Auch an Weihnachten wurden mehr als 36.000 Postkarten über die Initiative Post mit Herz an einsame Menschen geschickt.

Hier kannst du mitmachen

  1. Schreib mal wieder…
  2. Brieftaube

Es geht darum, eine zusätzliche Hilfsbereitschaft zu aktivieren und für das gesellschaftliche Problem zunehmender Einsamkeit – besonders im Alter – zu sensibilisieren. Jugendliche und junge Erwachsene wurden eingeladen, Briefe zu schreiben – vor allem an Senior:innen, Geflüchtete und Menschen mit Behinderungen. Auch Schulklassen haben sich beteiligt:

Bilder: youngcaritas

Welt und Wir

Aus dem Wohnzimmer in die Weite mit „Welt und Wir“

Die Stuttgarter Initiative Welt und Wir inspiriert mit kostenlosen Online-Live-Vorträgen über Reiseabenteuer, die den Blick auf die Welt öffnen. Der bunte Haufen aus Fotograf:innen, reisebegeisterten und weltinteressierten Menschen organisiert gemeinsam mit Partnervereinen aus ganz Deutschland wie „ERDANZIEHUNG Bayern“, „Lichtbildarena Jena“ oder „Gesichter der Erde“ Veranstaltungen von und für Menschen, die sich trauen, über den Tellerrand hinauszuschauen. Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Tuktuk – die Vortragenden haben die Vielfalt der Welt auf individualistische und authentische Weise kennengelernt und wollen ihre Erfahrungen teilen. Die Vorträge sind für alle offen. Nächster Referent ist Reinhold Messner.

Quelle: weltundwir, Titelbild: S&B Vonlanthen – unsplash

Wohnprojekt für Menschen 70+

Italienisches Bergdorf blüht auf dank Wohnprojekt für Menschen 70+

Dank Mario Tommasinis Wohnprojekt für Menschen 70+ im italienischen Bergdorf Tiedoli, ist die Dorfgemeinschaft zu einer interaktiven Gemeinde geworden und auf das sechsfache gewachsen. Durch den Umbau von Ställen in barrierefreien Apartments, „case di Tiedoli“, im Dorfzentrum können die Senior:innen selbstständig leben. Gemeinsames Essen und Spieleabende sowie der Austausch mit flexiblen Betreuer:innen und Freiwilligen sorgen für eine Gemeinschaft und engen Zusammenhalt. Dadurch bleibt nicht nur die ältere Generation im Dorf, sondern auch viele junge Menschen kommen nach Tiedoli, finden Arbeit und eine Zukunftsperspektive.

Quelle: FAZ, Titelbild: Logan Weaver – Unsplash

zweite Chance

Erste erfolgreiche Gesichts- und Handtransplantation schenkt zweite Chance im Leben

Der 22-jährige Joe DiMeo aus New Jersey erhielt die erste erfolgreiche Gesichts- und Handtransplantation. Die komplexe Operation, in die ein 80-Köpfiges OP-Team insgesamt 23 Stunden lang involviert war, gibt ihm nun eine zweite Chance im Leben, wie er selbst sagt. Nach einem Autounfall vor zwei Jahren erhielt er schwere Verbrennungen an 80 Prozent seines Körpers und verlor mehrere Körperanteile. Der leitende Chirurg bezeichnet DiMeo als motiviertesten aller seiner Patienten. DiMeo teilt seine Geschichte und möchte damit Hoffnung geben, niemals aufzugeben.

Hier ist die Entwicklung zu sehen:

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Quelle: CNN, Titelbild: Chris Buckwald – unsplash

Voilà: Doch noch ein Lieferkettengesetz für Deutschland

Es war lange nicht mehr sicher, ob ein Lieferkettengesetz für deutsche Firmen noch in diesem Jahr in Kraft treten würde. Doch nun trägt die Initiative des Arbeitsministers Hubertus Heil (SPD) erste Früchte: Am Nachmittag einigten sich die Minister Heil, Müller (CSU) und Altmaier (CDU) auf eine Vorlage für das Lieferkettengesetz Parlament. Ziel des Gesetzes soll es sein, dass Unternehmen in allen Phasen der Herstellung auf die Einhaltung von Menschenrechten und sozialen sowie ökologischen Standards achten müssen. Dies bezieht sich insbesondere auf die unmenschlichen und umweltschädlichen Bedingungen für Menschen in Weltregionen, wo diese Standards nicht national gewährleistet sind.

Gegen Lieferkettengesetz: Menschenrechte und Umweltstandards kosten Geld

Weil die CDU jedoch Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen befürchtete, schwächte Altmaier die Gesetzesvorlage ab, indem auf eine Haftungsregelung verzichtet wurde. Darüber hinaus muss der Vorschlag noch durch den parlamentarischen Prozess und könnte dann wieder verändert werden. Andererseits sehen viele Nichtregierungsorganisationen in dem Vorstoß ein starkes und wichtiges Zeichen für eine neue Kultur des globalen Wirtschaftens und auch auf EU-Ebene ist ein noch weitreichenderes Lieferkettengesetz in Arbeit.

Quelle: Tagesschau; Titelbild: Lars Plougmann – Flickr CC BY-SA 2.0

Umweltverseuchung im Nigerdelta

Shell muss Umweltverseuchung im Nigerdelta entschädigen

Der niederländische Ölkonzern Shell wird für die Umweltverseuchung im Nigerdelta zur Verantwortung gezogen und muss unter anderem eine Geldstrafe zahlen – der genaue Betrag soll später bestimmt werden. Das entschied das Berufungsgericht in den Haag. Seit 13 Jahren läuft das Gerichtsverfahren der lokalen Kleinbauern in zwei Dörfern, deren Anbauland durch Öllecks verseucht wurde, gegen den Tochterkonzern von Royal Dutch Shell. Der Ölkonzern trage eine Sorgfaltspflicht und müsse auch in Zukunft die Leitungen auf Lecks warten, so die Richter:innen. Umweltschützer:innen und Menschenrechtsaktivist:innen bewerten das Urteil als richtungsweisend. Nach langjähriger Zurückweisung der Klagen sei nun ein Präzedenzfall geschaffen, auch für andere Konzerne. Damit ist das Gerichtsurteil ein Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Ausbeutung und Umweltverschmutzung.

Quelle: taz, Titelbild: SU – Flickr / CC BY-ND 2.0

Das kleinste Reptil der Welt

Mini-mini-mini Chamäleon: Das kleinste Reptil der Welt entdeckt

13,5 Millimeter, also etwas kleiner als ein 1-Cent-Stück, misst das possierliche Tierchen von der Schnauze bis zur Schweifspitze. Damit entdeckten die Forscher:innen aus Deutschland und Madagaskar unter 11.900 Arten mit „Brookesia nana“ voraussichtlich das kleinste Reptil der Welt. Bei dem winzigen Rekordhalter handelt es sich um ein Männchen, das mit ihm entdeckte Weibchen ist mit 19 Millimetern deutlich größer. Die Forscher:innen suchten tagsüber auf dem Boden und nachts mit Taschenlampen, doch laut Scientific Reports sei es nicht gelungen, noch weitere Exemplare ausfindig zu machen. Kein Wunder – immerhin verteilen sich die Verbreitungsgebiete anderer Zwergchamäleon-Arten gewöhnlich auf wenige Quadratkilometer, so die Forscher:innen. Die Chamäleons werden jetzt weiter untersucht, beide Reptilien sind gesund und geschlechtsreif.

Quellen: Scientific Reports, Tagesschau; Foto: Scientific Reports

Neue Walart entdeckt

Fantastischer Fund: Neue Walart entdeckt

Forscher:innen der Sea Shepherd Conservation Society haben eine neue Walart entdeckt. Nachdem die Wissenschaftler:innen im November vergangenen Jahres im Golf von Mexiko ungewöhnliche Laute verzeichnet hatten, schlussfolgerten sie, dass es sich um etwas noch nie Dagewesenes handeln müsse.

Ich kriege Gänsehaut, wenn ich daran denke, dass wir etwas erreicht haben könnten, was andere für wirklich unmöglich halten würden – ein riesiges Säugetier zu finden, das auf unserer Erde existiert, aber der Wissenschaft vollkommen unbekannt ist.

Dr. Jay Barlow, einer der Leiter des Walgesang-Erkennungsprogramms

Und tatsächlich, als das Team dann in die Gewässer nördlich der San Benito Inseln zurückkehrte, tauchten drei Exemplare von Schnabelwalen neben ihnen auf. Eine Genanalyse der Umgebung und eine Untersuchung der fotografischen und akustischen Aufnahmen bestätigt die Entdeckung. Eine letzte DNA-Untersuchung steht noch aus, sie sind sich aber jetzt schon sicher, dass es sich um eine bisher unbekannte Art von Schnabelwalen handelt.

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Quelle: Sea Shepherd, Newscientist; Titelbild: Fernando Gutierrez – Unsplash

Grüne Chemie

Zukünftig Grüne Chemie an der Technischen Uni Berlin

Das Institut für Chemie der TU Berlin ist die erste europäische Einrichtung, die sich dem Green Chemistry Commitment von Beyond Benign verpflichtet. Die internationalen Organisation Beyond Benign arbeitet weltweit mit ausgewählten Partner:innen für nachhaltige Wissenschaft und Bildungsressourcen im Bereich Chemie. Mit der Unterzeichnung des Commitment will die TU Berlin zukünftig Grüne Chemie unterrichten, mit dem Ziel, gefährliche und schädigende Substanzen zu minimieren.

Quelle: TU Berlin, Titelbild: Chokniti Khongchum

Schwangerschaftstest

Umweltfreundlicher Schwangerschaftstest aus Recyclingpapier

Yue Zhao entwickelte an der Muthesius Kunsthochschule einen umweltfreundlichen Schwangerschaftstest aus Papier. Sie erhielt dafür den Bundespreis ecodesign 2020. Diese umweltfreundliche Alternative kommt komplett ohne Kunststoff aus und wurde von Yue Zhao nach langer Materialforschung konzipiert. Ungefähr fünf Millionen Tests werden jährlich in Europa durchgeführt, teilweise auch mehrmals. Mit dem neuen Produkt wird man in Zukunft hunderte Tonnen Plastikmüll sparen können.

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»Das Projekt Papier-Schwangerschaftstest ist komplett aus Recyclingpapier. Normalerweise werden die aus Kunststoff bestehenden Schwangerschaftstests nach Gebrauch entsorgt, was einen negativen CO2-Footprint zur Folge hat. Die hier aus Materialexperimenten resultierende neue Produktidee ist nicht nur umweltschonend, sondern auch weicher und freundlicher in der Anwendung.«

Nicole Losos (in Vertretung für Werner Aisslinger)

Quelle: ecosign, Titelbild: RODANAE – pexels

mweltschutz-am-Filmset

Umweltschutz am Filmset mit changemakers

Die Initiative changemakers.film setzt sich für mehr Umweltschutz und „grünes Drehen“ an Filmsets ein. Ins Leben gerufen wurde sie von den Schauspieler:innen Pheline Roggan, Miriam Stein, Moritz Vierboom und der Regisseurin Laura Fischer, die sich auf verschiedenen Klimaschutz-Veranstaltungen und Demos kennen gelernt haben. Ihr Anliegen bezieht sich nicht nur auf die nachhaltige Produktion hinter den Kulissen z.B. ohne Einweggeschirr beim Dreh-Catering, sondern auch auf die Vorbilder, die auf der Leinwand entstehen. Fahren die Filmfiguren z.B. Bus oder mit dem eigenen SUV, essen sie Fleisch oder vegetarisch? Dieser Verantwortung müssen sich Filmproduktionen bewusst werden, so Pheline Roggan.

Quelle: focus, Titelbild: Free to use Sounds – unsplash

Vendée Globe

Die Vendée Globe: Ein Skipper, die Welt und ein Boot.

Gestern Abend kam der Solo-Skipper Charlie Dalin als erster der achten Vendée Globe Regatta im Ziel an, nach 80 Tagen alleine auf dem Meer. Die Vendée Globe gilt als das größte und anspruchsvollste Segel-Rennen der Welt. Sie wird auch gerne „der Everest der Meere“ genannt. Die Herausforderung ist eine ca. 45.000 Kilometer lange Umsegelung der Ozeane: Solo, nonstop und ohne fremde Hilfe. Von 167 Teilnehmenden der acht Rennen schafften es bisher nur 89 Personen. Die Skipper:innen sind absolute Profis mit sportlichen, technischen und praktischen Fähigkeiten auf höchstem Niveau; ihre Segeljachten sind mit dem neuesten Stand smarter Technologie ausgestattet. Die Segler:innen sind über drei Monate alleine auf dem Wasser, müssen sich selbstständig um Reparaturen kümmern, jederzeit auf raues und wechselndes Wetter vorbereitet sein und können in der gesamten Zeit kaum schlafen. Auf ihre einzigartigen Erlebnisse nehmen Sie die Öffentlichkeit online mit, eine Reise über die Meere hinaus und tief in sich hinein.

Quelle: vendeeglobe, Titelbild: Pixabay

Rettet das Huhn e.V. vermittelt ausgediente Legehennen

Rettet das Huhn e.V. vermittelt ausgediente Legehennen

Jährlich gibt „Rettet das Huhn e.V.“ ungefähr 12.000 Legehennen ein neues und friedvolles Zuhause ohne “Eierlegedruck”. Insgesamt wurden so schon 91.512 Hühner gerettet. 

“Wir übernehmen die Hennen aus den Betrieben in dem Moment, in dem sie normalerweise im Schlachthof entsorgt werden würden – die Hennen sind zu diesem Zeitpunkt circa 16-17 Monate jung. Sie sind dann nichts anderes als ein Abfallprodukt der Eierindustrie und werden – sobald die Rentabilität, sprich die Legeleistung etwas nachlässt – als wertlos befunden, wie Müll entsorgt und durch neue Junghennen ersetzt. So sterben pro Jahr rund 45 Millionen Legehennen allein in Deutschland.”

So steht es auf der Website.

Jetzt stehen die Frühjahrsrettungen bevor und es werden Lebensplätze für fast 5.000 Legehennen gesucht. Hier gibt es alle Informationen dazu: Lebensplätze für 5000 Hühner gesucht!

Bild: pixabay / SAVA86

Lemuren

Lemuren können bei der Aufforstung in Madagaskar helfen

Der Biologe Kim Steffens aus Hamburg zeigt in seiner aktuellen Forschung, wie die Affenart der Lemuren bei der Aufforstung in Madagaskar helfen können. Damit bringt er Bewaldung und Artenschutz kreativ auf einer neuen Ebene zusammen. Der Inselstaat in Ostafrika zeichnet sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt aus. Dazu gehören auch die Lemuren, die nur auf Madagaskar leben. Gleichzeitig ist die Insel durch Rodungen besonders bedroht. Steffens erforscht in seiner Doktorarbeit, dass die meisten Nahrungspflanzen der Lemuren auch einen wichtigen Nutzen für die lokale Bevölkerung haben. Die Primaten können speziell mit diesen Pflanzen gefüttert werden und verteilen die Samen mit der Ausscheidung selbstständig. Die meisten Samen bleiben bei der Verdauung intakt und ihre Keimung wird oft sogar positiv beeinflusst. So wird die Aufforstung durch die Primaten beschleunigt und vielfältiger. Die Bedürfnisse der Menschen und der Tiere werden gleichwertig berücksichtigt.

Quelle: Uni Hamburg, Titelbild: Fabio Grandis – Pixabay

Wasserstoffakku für Privathaushalt

Erster Wasserstoffakku für Privathäuser in Australien

Das „Green Energy Storage System“ des australischen Unternehmens Lavo ist der erste Akku, mit dem Privathäuser eigenen Wasserstoff als Stromlieferant herstellen können. Das Energiesystem soll eine Alternative zu den Lithium-Akkus von Tesla sein. Es funktioniert ohne giftige Chemikalien und Metalle, deren Abbau umweltschädliche Folgen hat. Der Akku wird an der Hauswand befestigt und nimmt tagsüber Solarenergie auf. Über den Wasseranschluss kann er bei überschüssiger Sonneneinstrahlung selbst Wasserstoff erzeugen und grünen Strom gewinnen. Weiterer Entwicklungsbedarf besteht noch in der Akkueffizienz. Die Versorgung reicht mit 40 Kilowatttstunden für zwei Tage aus, es können auch mehrere Anlagen parallel betrieben werden. Ab nächstem Jahr wird das gesamte Energiesystem mit Solarzellen für 20.000€ auch außerhalb Australiens verkauft.

Quelle: heise.de, Titelbild: Leonie Cridland – Pixabay

Erster Menstruationsladen weltweit

Erster Menstruationsladen weltweit: Ein Ansatz zur Bewusstseinsveränderung

Stefanie Wagner hat in Ansbach ihr eigenes Unternehmen eröffnet: Der erste Menstruationsladen weltweit. Dort verkauft sie nachhaltige waschbare Slipeinlagen in allen Farben, Menstruationstassen und allerlei wichtige Artikel, die einem gut durch „die Tage“ helfen. Stefanie möchte es Menschen, die menstruieren, erleichtern, an gute Produkte und hilfreiche Informationen zu kommen. Es ist auch ein wichtiges Zeichen, das sie in die Öffentlichkeit trägt, denn die Periode ist noch immer ein Tabuthema. Sie selbst hatte lange Jahre ihre Menstruationsprodukte beim Einkaufen an der Kasse versteckt. Diese Scham möchte sie vor allem jungen Frauen nehmen. Stefanie wünscht sich Menstruationsläden als Selbstverständlichkeit in jeder Stadt. Sie will ein Gespräch anregen und das allgemeine Bewusstsein über Menstruation verändern.

Hier die Bilder des Ladens:

Quelle: ze.tt, Titelbild: Vanessa Ramirez – pexels



Luchse

Doch nicht ausgestorben: Österreich sichtet Luchse

Der Eurasische Luchs wurde seit 100 Jahren nicht mehr in den österreichischen Wäldern gesichtet und galt als ausgestorben. Über den Jahreswechsel filmten automatische Wildtierkameras zwei Tiere in den Quellenschutzwäldern um Wien. Experten machen auf den Aufnahmen ein Männchen und ein Weibchen aus. Der eurasische Luchs bereichert so das natürliche Artenspektrum in den Wäldern Österreichs und erhält den ökologischen Wildstand der Region.

Quelle: Tech & Nature, WELT, Titelbild: Markus Wittmann – Pixabay

Kein Kükenschreddern mehr

Neues Tierschutzgesetz: Ab 2022 kein Kükenschreddern mehr

Ab dem 1. Januar 2022 wird es kein Kükenschreddern mehr geben. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen, nachdem Tierschützer lange ein Verbot der Massentötung männlicher Küken gefordert hatten. Wirtschaftsverbände hatten dagegen argumentiert, dass die Aufzucht der Küken-Männchen sich wirtschaftlich nicht lohne. In der Ei- und Geflügelproduktion fielen so 45 Millionen männliche Küken jedes Jahr der Praxis zum Opfer. Mittlerweile ist es jedoch durch ein ausgereiftes Verfahren möglich, das Geschlecht der Küken vor dem Schlüpfen zu bestimmen. So sollen im Zuge der Gesetzesänderung die Eier männlicher Küken bereits vorher aussortiert werden, anstatt sie unter Bewusstsein zu töten. Auch dieser womöglich schmerzvolle Eingriff für Küken-Embryos soll allerdings ab 2024 verboten werden.

Quelle: RND, Titelbild: Adil – pexels

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