Das ungarische Parlament hat am 13. Oktober mit 139 zu 51 Stimmen beschlossen, zentrale LGBTQ-feindliche Bestimmungen aus einem Gesetz von 2021 zu streichen. Unter der damaligen Regierung von Viktor Orbán war die Darstellung von Homosexualität und geschlechtlicher Vielfalt in Medien und Bildungsangeboten für Minderjährige stark eingeschränkt worden. Die neue Regierung unter Ministerpräsident Péter Magyar hatte die Änderung im September vorgeschlagen, nachdem der Europäische Gerichtshof die bisherigen Regelungen im April 2026 als Verstoß gegen EU-Recht eingestuft hatte. Die Reform ist ein wichtiger Schritt zur Rücknahme der Einschränkungen für LGBTQ-Menschen in Ungarn.
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