Der andere Blick auf das vergangene Jahr

33 Good News aus 2020, die Mut machen

von | 23. Dezember, 2020

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 betreffen uns alle und die vergangenen Monate haben uns viel abverlangt. Kein anderes Thema war in diesem Jahr präsenter in allen Medien, an jedem Tag im Jahr. Zeit, um das zu ändern – zumindest für einen kurzen Augenblick. Wir zeigen hier die besten Good News des Jahres.

„Bösewichte“ und Katastrophen haben bereits genug Reichweite. Sie besetzen genug Platz auf der Welt und in den Köpfen der Menschen. Dabei wollen wir dir nichts vormachen, es gibt viele Probleme auf der Welt und es ist nicht „alles gut“. Kritisches, konstruktives Denken ist wichtig und eine positive Berichterstattung soll das fördern. Ganz bewusst, denn positiver Journalismus heißt für uns: wir zeigen nicht mit dem Finger auf das, was fehlt, sondern wollen bestärken und fördern, was bereits da ist. Denn das, worauf wir uns konzentrieren, wird wachsen!

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Hier die besten Good News aus 2020

Diese Good News kamen bei Facebook und Instagram am besten an. Wir haben die Bilder zum passenden Social Media Beitrag verlinkt.

1. Verbot von Kamelreiten in Gizeh

1. Verbot von Kamelreiten in Gizeh

Die ägyptische Regierung stand über ein Jahr unter öffentlichem Druck. Die Forderung: Tiere zum Transport von Tourist:innen in archäologischen Stätten und um die Pyramiden von Gizeh zu verbannen, um das Tierleid zu beenden. Das Tourismusministerium kündigte nun ein Verbot an. In Zukunft sollen Elektroautos und -busse benutzt werden. Quelle: Peta

2. Obstbäume für Neugeborene

Obstbaum für Neugeborene

Die Eltern können sich für einen Apfel-, Birn- oder Kirschbaum für ihr Kind entscheiden. Der Stamm hat einen Umfang von 6 bis 8 Zentimetern und ist ca. 2 Meter hoch – für den Balkon ist der Baum 50 Zentimeter hoch. Beim Abholen gibt es eine detaillierte Pflegeanleitung. Es ist ebenfalls möglich, den Baum zu spenden, wenn kein Balkon oder Garten vorhanden ist. Bei Nichtabholung werden die Bäume zum Verkauf freigegeben oder anderweitig genutzt. Quelle: freiburg.de

3. Ironman mit Down-Syndrom geschafft

Ironman mit Down-Syndrom geschafft

„Für Chris war das Rennen mehr als nur die Ziellinie und die Siegerfeiern“, so der Vater Nik Nikic.  „Es war ein Beispiel, um auch anderen Kindern und Familien, die ähnliche Hindernisse zu überwinden haben zu zeigen, dass kein Traum zu groß oder kein Ziel zu hoch ist.“

“IRONMAN. Ziel gesetzt und erreicht. Zeit, ein neues und GRÖßERES Ziel für 2021 zu setzen. Was auch immer es ist, die Strategie ist die gleiche. Täglich 1% besser”, schreibt Chris nach seinem erreichten Ziel bei Instagram. Quelle: SZ

4. Aufforstungen zeigen große Erfolge

Costa Rica mit erfolgreicher Aufforstung

Costa Rica begann vor 30 Jahren mit Naturschutzmaßnahmen, die nun deutlich sichtbar sind. Das Land beherbergt 5 % aller Tier- und Pflanzenarten, die es auf der Welt gibt – obwohl es nur 5 Millionen Einwohner:innen hat. Knapp 30% der Fläche sind Naturschutzgebiet! Das war nicht immer so positiv. 1987 waren nur 21 % der Landfläche mit Wald bedeckt und die Artenvielfalt war bedroht. Die Regierung sah dies als Weckruf und unternahm viel für den Naturschutz. Quelle: Kontrast

5. Umstrukturierung der Umweltpolitik in Thailand

Thailands Natur atmet auf

Languren und viele andere Wildtiere erobern in Thailands Nationalparks dank der Pandemie ihren Lebensraum zurück. Ein positives Zeichen für den Naturschutz kommt deshalb von der Regierung: Künftig sollen die Nationalparks jedes Jahr monatelang für Besucher:innen gesperrt bleiben.

Im Artikel haben wir diese Änderung genauer betrachtet und zeigen euch die fünf schönsten Bilder und Videos aus den Nationalparks: Thailands Natur atmet auf

6. Mehr Seehunde in der Nordsee

Mehr Seehunde in der Nordsee

Der Gesamtbestand im deutschen, dänischen und niederländischen Wattenmeer wird auf 41.700 Tiere geschätzt. Zweimal pro Jahr werden die Seehunde bei Rundflügen gezählt. Ende des Jahres wurden 28.352 Tiere gezählt, also 2 % mehr als 2019. Die Fachleute errechnen anhand der gezählten Seehunde die wahrscheinliche Gesamtzahl. Sie gehen davon aus, dass sie während der Flüge zwei Drittel der Tiere sehen und zählen können. Quelle: NDR

7. Grünbrücken retten Tierleben

Grünbrücken retten Tierleben

Sogenannte Wild- oder Grünbrücken werden immer mehr in die Infrastruktur von Straßennetzen integriert. Das sieht nicht nur schöner aus, es schafft außerdem eine Verbindung zwischen den Lebensräumen von Wildtieren. Dadurch überleben mehr Tiere, die sonst den Weg über die Autobahn genommen hätten. Auch den Menschen kommen die grünen Übergänge zugute. Je weniger Tiere über Autobahnen laufen, desto weniger Kollisionen und Unfälle gibt es. Quellen: Welt, Healthy Food House

8. Barilla entfernt das Sichtfenster

Barilla entfernt das Sichtfenster

Die Verpackungen sollen weiterhin im Pappkarton verkauft werden, aber ohne das Plastikfenster – also nur noch Pappe. In Italien und Großbritannien soll die Veränderung zuerst kommen. Das geht aus den „Barilla Guidelines“ hervor, die CHIP vorliegen. Quelle: CHIP

9. Großmütter als Chefköchinnen

Das besondere Restaurant

Jody Scaravella ist in Brooklyn als italienischer Einwanderer groß geworden. Als eines Tages seine Großeltern und Eltern innerhalb kurzer Zeit starben, wollte er das Gefühl einer Familie irgendwie wiederholen. Aus dieser Idee entstand sein tolles Restaurant „Enoteca Maria“.

„Ich wollte dieses Gefühl schaffen, das man hat, wenn man nach Hause kommt, die Oma hat gekocht und die ganze Familie kommt zum Essen zusammen“, so Jody Scaravella, der Besitzer der Enoteca Maria.

10. Günstiges Jahresticket für Bus und Bahn

Günstiges Jahresticket für Bus und Bahn

Am 29.07 hat der Ministerrat grünes Licht für das sogenannte 1-2-3-Jahresticket erteilt, das für ganz Österreich gelten soll:

  • 1€ pro Tag für 1 Bundesland – 365€/Jahr (Start ungewiss)
  • 2€ pro Tag für 3 Bundesländer – 730€/Jahr (Start ungewiss)
  • 3€ pro Tag für alle 9 Bundesländer – 1.095€/Jahr (Start 2021) → vorher waren das fast 3.000 Euro.

Quellen: taz, SPÖ-1-2-3-Klimaticket

11. Die Erasing Hate Bewegung wird riesig

Die Erasing Hate Bewegung

Corey Fleischer war Inhaber einer Firma für Hochdruckreinigungen in Kanada. Eines Tages kam er auf dem Weg zu einem Kunden an einem Hakenkreuz-Graffiti vorbei. Corey schnappte sich seinen Hochdruckreiniger und beseitigte sein aller erstes „Stück Hass“. Ein Moment, der sein Leben für immer veränderte. Die Erasing Hate Bewegung nimmt sich seitdem diskriminierenden Symbolen oder Schriftzügen an und verändert das Straßenbild.

Hier stellen wir die Bewegung vor: Erasing Hate

12. Terminator(in) von Kinderheirat erfolgreich in Malawi

Terminator(in) von Kinderheirat

Kachindamoto hat in Malawi ein großes Netzwerk weiblicher Informantinnen aufgebaut, das als „the mothers‘ group“ (deutsch: Die Gruppe der Mütter) bekannt ist. Sie überwachen unauffällig die lokalen Aktivitäten in den 545 Gemeinden des Distrikts. Ihre Methode im Kampf gegen die Kinderheirat ist sehr effektiv, da sie die gesamte Gemeinschaft in diese Mission einbezogen hat. Sie hat sogar lokale Regierungsmitglieder entlassen, die sich weigerten, die Kinderheirat zu verbieten.

Hier stellen wir sie genauer vor: Theresa Kachindamoto

13. Ehemaliger Obdachloser eröffnet Duschbus

Ehemaliger Obdachloser eröffnet Duschbus

Was für die meisten Menschen selbstverständlich ist, wird für Menschen ohne Wohnung oft zum Spießrutenlauf. Allein in Hamburg gibt es 2.000 Obdachlose und nur 22 Duschplätze. Diese sind nicht rund um die Uhr geöffnet. Deshalb kommt es oft zu langen Wartezeiten. Manche Duschplätze kosten sogar Geld.

„Ich habe von einem Duschbus in L.A. und San Francisco gehört und dachte, das wäre auch eine schöne Sache für Hamburg. […] Das Duschen ist mit Hürden verbunden und auf der Straße hat man oft nicht mehr die Kraft, diese Hürden zu nehmen.“, so der ehemalige Obdachlose Dominik Bloh. Quelle: GoBanyo

14. Bio-Farm auf dem Dach eines Krankenhauses

Bio-Farm auf dem Dach eines Krankenhauses

In recycelten Kisten mit organischer Erde werden auf dem Dach des Boston Medical Center Karotten, Kohl, Gurken, Paprika, Bohnen, Kürbisse und viele weitere Gemüsesorten angebaut. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Kräuterbeeten. Mehr als hundert ehrenamtlich tätige Helfer pflegen die Farm. Alles was hier wächst, ist organisch und absolut frei von Spritzmitteln. Zwei Bienenstöcke kümmern sich um die Bestäubung der Pflanzen. Insgesamt ist sie 2500 Quadratmeter groß. Quelle: bmc

15. Gesellschaftliche Solidarität beim Blutspenden

Gesellschaftliche Solidarität beim Blutspenden

Viele Menschen sind dieses Jahr trotz aller Widrigkeiten zum Blutspenden gegangen. Danke an alle Spender:innen! Wenn ihr Zeit dazu habt und als Spender:in infrage kommt, dann geht bitte auch Blut spenden.

16. Zweiter Mensch von HIV geheilt

Zweiter Menschen von HIV geheilt

Fast drei Jahre nachdem Adam Castillejo seine HIV-Medikamente abgesetzt hat, ist kein HIV mehr nachweisbar. Dank einer Stammzellspende gilt er im Rahmen einer Krebsbehandlung als zweiter Mensch, der von HIV geheilt wurde. Dieses spezielle Verfahren kann aber nur in Ausnahmefällen angewandt werden. Quelle: aidshilfe.de

17. Pakistan erreicht UN-Klimaziele 10 Jahre früher

Pakistan erreicht UN-Klimaziele 10 Jahre früher

Pakistan wird vom Klimawandel am fünftstärksten betroffen sein. In diesem Jahr hat das Land einen wichtigen Meilenstein gemeldet. Die UN hat insgesamt 17 Punkte in den Globalen Zielen für Nachhaltige Entwicklung festgelegt – Pakistan hat sich dazu verpflichtet, diese bis 2030 zu erreichen. Ziel 13: „Handeln für den Klimaschutz“ besagt, dass die Länder Maßnahmen für den Klimaschutz ergreifen sollen. Aus dem jährlichen Bericht geht hervor, dass Pakistan diese Ziele bereits erreicht hat – 10 Jahre vor der eigentlichen Deadline. Quelle: the news

18. Ende von Nerzfarmen, Delfinarien und Wildtierhaltung in Zirkussen

Ende von Nerzfarmen, Delfinarien und Wildtierhaltung in Zirkussen

Die Verpflichtung der Regierung ist nun klar formuliert und die Ziele wurden in diesem Jahr festgesetzt. Die Tiere bekommen ein neues Zuhause in dem sie artgerecht leben können und die Künstler:innen werden umgeschult. Auch die Mehrheit der französischen Bürgerinnen und Bürger befürwortet das Verbot von Wildtieren in Zirkussen. Ebenso sollen Delfinarien und Nerzfarmen geschlossen werden. Gegen den Erhalt von Pelzproduktion sind sogar 91 Prozent der Menschen in Frankreich.

„Beginn einer neuen Ära“, erfreut sich die Umweltministerin Barbara Pompili über diese Good News. Quelle: Peta

19. Saatgutkonfetti vereint Spaß mit Nachhaltigkeit

Saatgutkonfettivereint Spaß mit Nachhaltigkeit

Die Idee ist so einfach wie genial. Mit Konfetti werfen, dabei Spaß haben und gleichzeitig Wildblumen pflanzen. Jeder bunte Minifetzen ist kompostierbar und enthält 26 heimische Pflanzensamen. Quelle: saatgutkonfetti.de

20. Erstes Second-Hand-Geschäft von IKEA

Second-Hand-Geschäft von IKEA

Anfang November öffnete das weltweit erste Second-Hand-Geschäft von IKEA im schwedischen Eskilstuna. Hier können gebrauchte Produkte gekauft oder kaputte Möbel repariert bzw. verschönert werden.

„Wir haben uns bei IKEA entschieden, ein zirkuläres Unternehmen zu werden. Das ist die größte Umstellung, die wir jemals angegangen sind“, so Jonas Carlehed, der schwedische IKEA-Nachhaltigkeitschef. Quelle: Tagesschau

21. Erstes Reha-Zentrum für Delfine in Gefangenschaft

Reha-Zentrum für Delfine in Gefangenschaft

Dabei handelt es sich um Delfine, die lange in Gefangenschaft (z.B. in Delfinarien) gelebt haben und nun “entlassen” werden. Das Reha-Zentrum dient dazu, die Säugetiere zu stabilisieren und zu beurteilen, ob sie geeignet für eine Wiederanpassung an die Natur sind. Letztendlich werden sie auf die Auswilderung vorbereitet. Quelle: TheDolphinProject

22. “Stille Stunde” im Supermarkt

“Stille Stunde” im Supermarkt

In dieser Zeit wird das Licht bei den Supermärkten “Coop” und “Spar” gedimmt, es gibt keine Lautsprecherdurchsagen und die Musik wird ausgeschaltet. So soll der Einkauf für Menschen mit Autismus angenehmer werden.

In vier Spar-Filialen gibt es die “stillen Stunden” bereits dienstags und donnerstags zwischen 13 und 15 Uhr – bei “Coop” werden die Zeiten noch bekannt gegeben. Begleithunde sind auch willkommen. Quelle: luzernerzeitung.ch

23. Seychellen stellen Gewässer unter Schutz

Seychellen stellen Gewässer unter Schutz

Die Seychellen unterzeichneten 2015 ein einzigartiges Abkommen. Etwa 18,5 Millionen Euro ihrer Staatsschulden wurden erlassen, im Austausch dafür, dass das Land mehr zum Schutz seiner Ozeane tut. Im Rahmen des „debt for nature“-Swaps kaufte die US-Naturschutzgruppe The Nature Conservancy (TNC) die Schulden im Austausch gegen das Versprechen, 13 neue Meeresschutzgebiete (MPAs) zu schaffen. Quelle: BBC

24. Schildkröteneier-Diebe werden jetzt aufgespürt

Schildkröteneier-Diebe wurden aufgespürt

In Mittelamerika gelten Schildkröteneier als Delikatesse und werden deswegen oft am Strand geklaut, um sie danach teuer (mehrere 100 $ pro Ei) zu verkaufen. Nur jedes 1.000 Schildkrötenei wächst zur ausgewachsenen Schildkröte heran. Deswegen müssen die Schildkröteneier geschützt werden. Quelle: Deutschlandfunk Nova

25. Inklusive Spielgeräte für Spielplätze

Inklusive Spielgeräte für Spielplätze

Ein Spielplatz im Riedstädter Stadtteil Crumstadt hat bereits eine Schaukel mit Stützsitz, ein sogenannter Stützschaukelsitz. Das langfristige Ziel: Mindestens ein inklusives Spielgerät auf jedem Spielplatz in Riedstadt. Dafür investiert die Stadt 215.000 Euro. Quelle: riedstadt.de

26. Mehr Braunbären in Nordspanien

Mehr Braunbären in Nordspanien

Jedes Jahr pflanzen die spanischen Naturschutz-Organisationen 25.000 Bäume, damit die Wildtiere weitere Futterquellen haben. Über 100 Kameras sind in den Bergen installiert, um die Evolution zu überwachen. Quelle: Fapas

27. Mit Open Source zu sauberem Wasser

Mit Open Source zum Plastic Fischer

Zwei Freunde beschließen nach ihrem Asienurlaub kurzerhand, dem Plastikproblem der Meere den Kampf anzusagen und gründen das Tech-Start-Up Plastic Fischer. Zwischen 400 und 1000 Kilogramm Müll pro Woche fischen die Plastikfischer schon jetzt dank einer Barriere mithilfe lokaler Kräfte aus dem Citarum, dem längsten und größten Fluss der indonesischen Provinz Jawa Barat. Noch 2013 galt dieser als der schmutzigste Fluss der Erde.

Gründer und CEO Karsten Hirsch erklärt im Gespräch mit dem Good News Magazin, wie er seine Vision plastikfreier Meere und Flüsse erreichen will und was jede:r Einzelne von uns tun kann.

28. Raphaël fischt Müll aus Flüssen

Die meisten seiner Wochenenden verbringt er nicht mit herkömmlichen Beschäftigungen, sondern sammelt mit seinem Vater Müll aus Flüssen in Frankreich – vor allem in Paris. Das erste Mal fischte er einen Einkaufswagen heraus. Es begann damit, dass Raphaël gesehen hat wie der YouTuber ChrisDetek mit Magneten geangelt hat. Als der 10-Jährige den Müll sah, den der YouTuber fand, wollte er das auch tun. Hier ist die Good News im Video:

29. Kostenlose Menstruationsprodukte in Schottland

Kostenlose Menstruationsprodukte in Schottland

„Ich bin stolz darauf, für diese bahnbrechende Gesetzgebung zu stimmen, die Schottland zum ersten Land der Welt macht, das Produkte für alle, die sie benötigen, kostenlos zur Verfügung stellt“, schrieb Schottlands Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon auf Twitter. Quelle: Stern

30. Endlich wieder umweltbewusst reisen im Schlaf

Umweltbewusst reisen (wie) im Schlaf

Wer auf das Fliegen verzichtet, schont die Umwelt. Besonders bequem ist diese Art von Umweltschutz bei Reisen mit dem Nachtzug. Dieser feiert 2021 in Europa sein großes Comeback.

Wir haben alle Neuerungen zusammengefasst: Nachtzüge in Europa

31. Frohe Weihnachten: 36.000 Mal Post mit Herz

Frohe Weihnachten: 36.000 Mal Post mit Herz

Eine Welle der Solidarität erreicht einsame Menschen zum Fest der Liebe. Schon über 36.000 Weihnachtskarten schrieben Ehrenamtliche über die Initiative Post mit Herz in den Adventstagen, um einsamen Menschen an Weihnachten Freude und Mut zu schenken. Und jede:r kann mitmachen!

Zur Good News: Post mit Herz

32. Asháninka gewinnen Streit um illegale Abholzung

Aho! Asháninka gewinnen Streit um illegale Abholzung

Nach einem über zwanzig Jahre andauernden Rechtsstreit erhält die Volksgruppe Asháninka nun 2,4 Millionen US-Dollar und eine formelle Entschuldigung. Eine Entschädigung für die illegale Abholzung ihres Landes. Laut ihrem offiziellen Sprecher Benki Piyãko hat dieser Akt eine tiefe Bedeutung und weitreichende Folgen. Er symbolisiert einen Sieg für alle indigenen Völker auf der ganzen Welt, deren Land bedroht wird.

Zur Good News: Aho! Asháninka

33. Lego-Oma baut Rollstuhl-Rampen aus gespendeten Legos

Legooma baut Rollstuhl-Rampen aus gespendeten Legos

Die Lego-Oma, wie sich selbst nennt, ist selber betroffen und setzt sich deswegen für mehr Barrierefreiheit ein. Rollstuhlfahrer:innen haben es so wesentlich leichter in die Geschäfte zu kommen. Zusammen mit ihrem 63-jährigen Ehemann hat sie schon mindestens 25 Rampen fertiggestellt und übergeben. Die meisten davon stehen in ihrer Heimatstadt Hanau. Die zusammengesteckten und verklebten Steine sind sehr stabil und griffig. Außerdem ist sie mit den Legosteinen sehr flexibel beim Bauen. Quelle: RND, Bild © Rita Ebel

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Beitragsbild: © Edu Lauton / Unsplash

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David Gaedt

Durch einige Zufälle habe ich 2016 nach meinem Abitur mit der jetzigen Facebook- und Instagram-Seite des Good News Magazins gestartet und habe dort nur positive Nachrichten verbreitet. Nach einigen Jahren als Hobby habe ich 2020 durch erneute Zufälle grandiose Menschen kennengelernt, mit denen wir die Professionalisierung des Good News Magazins gestartet haben. So sind wir heute über 25 Personen, die gute Nachrichten beim GNM verbreiten! Außerdem konnte ich 2021 erfolgreich mein Bachelorstudium im Sportmanagagement abschließen.

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