Jahrzehntelang galten Mangroven als eines der am stärksten bedrohten Ökosysteme der Erde. Jetzt zeigt eine neue globale Analyse: Der Negativtrend hat sich umgekehrt.
Mangrovenwälder erholen sich weltweit. Das zeigt eine Studie im Fachjournal Science, über die das Magazin GEO berichtet. Demnach hat sich der jahrzehntelange Verlust der Küstenwälder seit etwa 2010 deutlich verlangsamt, in einigen Regionen nehmen die Bestände inzwischen sogar wieder zu.
Möglich machen das unter anderem strengere Schutzgesetze, Renaturierungsprojekte und ein wachsendes Bewusstsein für den Wert der Mangroven. Sie speichern große Mengen CO₂, schützen Küsten vor Sturmfluten und bieten zahlreichen Tierarten einen wichtigen Lebensraum.
Beitragsbild: Pixabay