Der globale Batteriemarkt ist dominiert von Lithium-Ionen-Batterien. Doch Lithium und weitere dabei verwendete Elemente sind selten, teuer und als kritische Rohstoffe problematisch, was Abbau und Entsorgung angeht. Welche nachhaltigen Alternativen sich nun aufschwingen, den Markt für Stromspeicher zu diversifizieren und welche Rolle dabei das Phänomen der Salzbatterie spielt.
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Erneuerbare Energien und emissionsfreie Fortbewegungsmittel sind die Zukunft. Für den Erhalt eines lebenswerten Planeten Erde müssen sie es sein, auch wenn manche Politiker:innen und Regierungen hinsichtlich der Umsetzung dieser unumgänglichen Wahrheit noch Nachholbedarf zeigen. Denn die – zumindest mittelfristige – Zukunft ist elektrisch.
Die positive Nachricht ist, dass wir bereits jetzt über die Technologien und Kapazitäten verfügen, ausreichend nachhaltigen Strom zu produzieren. Die Herausforderung dabei besteht in der Unregelmäßigkeit, in der diese Energie gewonnen werden kann. Denn wenn tagsüber die Sonne strahlt, wird zwar viel Strom produziert, aber nicht unbedingt unmittelbar benötigt. Bedarfsspitzen liegen eher in den dunklen Morgen- und Abendstunden. Und auch der Wind lässt sich nicht an- und ausknipsen, wie es in unseren Verbrauch passt. Dadurch entstehen witterungs- und tageszeitbedingte Energieflauten und -überschüsse. Der nachhaltige Strom muss also gelagert werden, bis er benötigt wird.
Auftritt: Energiespeicher, besser bekannt als Batterien. Sie können den Strom zwischenspeichern und dann wieder freigeben, wenn wir ihn für unseren Alltag und die Industrie brauchen. Zu diesem Zweck werden also viele neue Speicher entstehen müssen. Zusätzlich befinden wir uns mitten im Umschwung vom Verbrennungsmotor zum Elektroauto. 2025 fuhren weltweit 74 Millionen E-Autos auf den Straßen, insgesamt 19 Millionen mehr als im Vorjahr. Allein im Mai 2026 wurden in Deutschland 60.000 reine E-Autos neu zugelassen, das sind 25 Prozent aller PKW und


Wie Europas Batterieindustrie nachhaltiger und unabhängiger werden kann (und bereits wird)

