Sieben internationale Projekte bei den Intercultural Achievement Awards in Wien zeigen, wie Menschen weltweit den interkulturellen Austausch stärken und Brücken zwischen Kulturen bauen.
Bei der Vorstellung der Intercultural Achievement Awards am Dienstag, dem 13. Oktober, im Bruno Kreisky Forum in Wien, präsentierten sieben ausgezeichnete Projekte ihre Ideen für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aus einer Rekordzahl von 575 Einreichungen aus 102 Ländern wurden Initiativen ausgewählt, die Menschen mit Kreativität, Bildung und Begegnung miteinander verbinden.
Die ausgezeichneten Projekte
Zum 13. Mal verlieh das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) den Preis an Projekte, die zeigen, wie vielfältig interkultureller Austausch aussehen kann. Die diesjährigen Preisträger:innen kommen u.a. aus Österreich, Indonesien, Albanien, Nigeria, Jordanien, Montenegro und Kolumbien.
- In Kolumbien bringt das Projekt „Cooking Country“ indigene Gemeinschaften aus drei Regionen des Landes durch gemeinsames Kochen und den Austausch von Rezepten zusammen.
- In Nigeria nutzt die Initiative „ARTvocacy” künstlerische Ausdrucksformen, wie Kurzfilme, Theateraufführungen oder Podcasts, um gewaltbereitem Extremismus entgegenzuwirken.
- Den Sonderpreis für Integration in Österreich erhielt das schulbasierte Mentoringprogramm „Mentoring macht Mut”. Bei diesem Projekt werden benachteiligte Kinder in Wien von ehrenamtlichen Mentor:innen durch eine verlässliche und kultursensible Beziehung gestärkt.
Die Gemeinschaft als Ziel
Ob durch Essen, Kunst oder ein offenes Ohr. Die vorgestellten zivilgesellschaftlichen Initiativen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Sie bewirken, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt dort wachsen kann, wo Menschen sich treffen, voneinander lernen und gemeinsam Veränderung anstoßen.



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