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das ist ein GNM+ ArtikelWie wir uns vor Hitze schützen

von | 15. Oktober, 2026 | #16 – Was ist geworden aus..., GNM+, Umwelt

Wie wir uns vor Hitze schützen

Ein Blick auf kreative Lösungen, politische Fortschritte – und darauf, warum wir trotz allem noch lange nicht genug gegen die Hitze tun.

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Der Sommer 2026 reiht sich in eine Statistik ein, in der niemand gern nach oben schaut. Mit einem voraussichtlichen Temperaturmittel von 19,6 Grad wird er nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes nur knapp vom bisherigen Rekordsommer 2003 mit 19,7 Grad übertroffen. Besonders außergewöhnlich war die Zahl der Hitzetage. Im Deutschlandmittel wurden rund 22 Tage mit mindestens 30 Grad und etwa fünf Tage mit mindestens 35 Grad registriert. Am 27. Juni wurde in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt mit 41,8 Grad sogar ein neuer vorläufiger deutscher Rekord gemessen. 

Die Hitze ist längst kein Ausnahmezustand mehr, über den wir nur in besonders extremen Sommern sprechen. Sie wird zu einer wiederkehrenden Herausforderung. Und Wege, damit umzugehen, darum immer wichtiger.

Hitzeschutz ist ein Dauerbrenner im Good News Magazin. Über die letzten Jahre haben sich zahlreiche Artikel angesammelt, die einen Weg aus der Hitze aufzeigen. Manche der Ideen klingen kurios: Schafe auf begrünten Einkaufsdächern, kostenlose Kinobesuche an heißen Tagen – die Hitze macht kreativ. Doch sind diese Lösungsansätze mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?

“Die große Kälte”

In Deutschland werden Kulturorte bei großer Hitze kurzerhand zu kühlen Rückzugsräumen. In Erfurt etwa öffneten die städtischen Museen im Sommer 2026 kostenlos, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) mindestens 30 Grad prognostiziert hat. Ein netter Nebeneffekt: Während der Hitzewelle Ende Juni habe sich die Besucherzahl fast verdreifacht, sagt Kulturdirektor Dr. Christian Horn. Ähnliche Angebote gab es auch in Aachen und Deggendorf. Und in Kassel lud das Fridericianum, eines der ältesten Museumsgebäude Europas, an einem besonders heißen Juli-Wochenende bei freiem Eintritt in seine klimatisierten Räume ein. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Orte, die ohnehin angenehm kühl sind, werden für alle zugänglich – und verbinden Abkühlung ganz nebenbei mit Kultur. Diese Idee zog sich durch Europa, von Paris nach Lo…

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