Schweiz schränkt Pelzhandel ein, Baustoff aus Muschelschalen

von | 7. Oktober, 2026 | Good News Ticker

Die Schweiz verbietet als wohl erstes Land Import und Handel von tierquälerisch erzeugten Pelzen; italienische Forscher entwickeln einen Straßenbelag aus Muschelschalen; und in Berlin entfernt eine Schul-AG rechtsextreme Sticker und Symbole auf dem Schulweg: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

Schweiz verbietet Handel von tierquälerisch erzeugten Pelzen

Als wohl erstes Land hat die Schweiz nicht nur den Import, sondern auch den Handel mit Pelzen verboten, die tierquälerisch erzeugt wurden. Freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie hatten zuvor nicht ausgereicht.

Quelle: This is vegan

Bundesregierung plant Steuer auf Plastik

Die Bundesregierung plant eine Steuer auf Kunststoffverpackungen. Damit könnte sie bis zu 1,5 Milliarden Euro einnehmen. Für Verbraucher wären die Preisunterschiede kaum spürbar. Um die Herstellungsmengen zu verändern, gäbe es jedoch bessere Hebel.

Quelle: taz

Italien: Straßenbau mit Muschelschalen

In Italien galten Muschelschalen und Hafensedimente bislang als Abfall. Dabei fallen sie in riesigen Mengen an und lassen sich weiterverwenden. Ein Forschungsteam hat daraus nun neue Baumaterialien entwickelt, unter anderem für den Straßenbau.

Quelle: Deutsche Welle

Algen-Snacks für Kühe gegen die Erderwärmung

Methan ist eines der klimaschädlichsten Treibhausgase. Rund ein Viertel davon entsteht in der Rinderzucht. Doch eine bestimmte Alge kann den Methanausstoß von Rindern stark senken. Eine australische Firma züchtet die Rotalgen deshalb und hat daraus Futterzusätze entwickelt.

Quelle: Tagesschau

Kosten für E-Autos und Verbrenner nähern sich an

Als die ersten Elektroautos auf den Markt kamen, kosteten sie bis zu 15.000 Euro mehr als vergleichbare Verbrenner. Vor zwei Jahren lag der Preisunterschied noch bei mehr als 6.500 Euro. Nun sind es nur noch etwas mehr als 2.000 Euro. Und zwischendurch war der Abstand sogar noch geringer.

Quelle: Tagesschau

Laser-Technologie soll Krankheiten am Körpergeruch erkennen

Hunde können bestimmte Krankheiten bereits am Geruch erkennen. Ein Forschungsteam aus Dresden hat nun gezeigt, dass dies bei Parkinson, COVID-19 und anderen Krankheiten auch mit Lasertechnologie möglich ist. Nach einem kleinen Versuch sind nun größere Studien geplant.

Quelle: MDR

Dauer von Asylverfahren in Hessen deutlich gesunken

Hessens Verwaltungsgerichte haben es geschafft, Asylverfahren deutlich zu beschleunigen. Im ersten Halbjahr 2026 dauerten sie durchschnittlich 14 Monate. Ein Jahr zuvor waren es noch 20 Monate gewesen. Ein Grund dafür ist die Aufteilung bestimmter Herkunftsländer auf verschiedene Gerichte.

Quelle: Hessenschau

Studentinnen wandeln Büros in WG-Zimmer um

Im Rahmen eines Pilotprojekts haben drei Architekturstudentinnen in Hamburg 600 Quadratmeter Bürofläche in Wohnungen umgewandelt. 15 junge Menschen sollen dort nun ein Jahr lang in drei Wohnungen wohnen. Anschließend werden ihre Erfahrungen ausgewertet.

Quelle: Deutschlandfunk Nova

Schul-AG entfernt rechtsextreme Sticker auf dem Schulweg

In Berlin-Hellersdorf entfernt ein Lehrer zusammen mit den Schülerinnen und Schülern seiner Diversity AG rechtsextreme Schmierereien und Sticker auf dem Schulweg. Der Bedarf ist groß. Andere Schulen wollen das Projekt nun übernehmen und ausweiten.

Quelle: RBB

Rollator-Gruppe in der Schweiz: Weniger Einsamkeit, mehr Bewegung

In Reinach bei Basel gehen Menschen, die nur noch mit Rollator laufen können, einmal pro Woche zusammen spazieren. Das hilft sowohl der körperlichen als auch der seelischen Gesundheit. Viele würden sich sonst schämen, mit dem Rollator spazieren zu gehen, meint eine Teilnehmerin. Doch in der Gruppe verflögen diese Hemmungen.

Quelle: SRF

Foto: Teresa / Unsplash (CC0)

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