20 ermutigende Fortschritte weltweit

von | 12. August, 2026 | Good News Ticker

Viele Menschen haben das Gefühl, dass es mit der Welt immer weiter bergab geht. Tatsächlich gibt es viele Krisen – doch es gibt auch große Fortschritte. Einige der wichtigsten haben wir in dieser Ausgabe zusammengestellt.

Die weltweite Alphabetisierung wächst und wächst

Die Zahl der Menschen weltweit, die lesen und schreiben können, steigt stetig und ist so hoch wie nie. Auch in Deutschland ist die Zahl der Analphabeten in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Eine Übersicht in Grafiken.

Quelle: Zeit Online

Immer mehr Kinder und Jugendliche weltweit gehen zur Schule

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen weltweit, die keine Schule besuchen, ist zwischen 2000 und 2023 um fast 40 Prozent gesunken: von 390 Millionen auf 244 Millionen. Dabei ist die Weltbevölkerung in dieser Zeit sogar gewachsen. (Beitrag auf Englisch)

Quelle: Our World in Data

Mehr Kinder als je zuvor bekommen eine tägliche Schulmahlzeit

Im Jahr 2024 haben 466 Millionen Kinder weltweit eine tägliche Schulmahlzeit erhalten. Das sind 20 Prozent mehr als im Jahr 2020. In ärmeren Ländern wie Äthiopien, Madagaskar oder Ruanda stieg ihre Zahl in nur zwei Jahren sogar um 60 Prozent. Der Erfolg geht auf die „School Meals Coalition“ zurück, an der mehrere Industrieländer beteiligt sind.

Quelle: WDR

Weltweite Kinderarmut geht zurück

Die Zahl der Kinder, die in extremer Armut leben, ist zwischen 2014 und 2024 um fast 100 Millionen gesunken: von 507 Millionen auf 412 Millionen. In Südasien hat sich die Kinderarmut im selben Zeitraum sogar mehr als halbiert. (Beitrag auf Englisch)

Quelle: Warpnews

Solarenergie wird billigste Stromquelle weltweit

Eine neue Analyse zeigt, dass die Kosten für Solarstrom so stark gesunken sind, dass er jetzt überall deutlich billiger ist als Strom aus Kohle oder Gas – selbst im regnerischen Großbritannien. In den sonnigsten Ländern kostet die Kilowattstunde Solarstrom sogar nur gut zwei Cent in der Produktion.

Quelle: Deutschlandfunk Nova

Fossile Stromproduktion in China und Indien sinkt erstmals

Die Stromproduktion in China und Indien war in den letzten zehn Jahren für 90 Prozent der steigenden Treibhausgas-Emissionen weltweit verantwortlich. Nun zeichnet sich ein Wendepunkt ab: In beiden Ländern ist die Stromproduktion aus fossilen Energien 2025 gesunken, obwohl der Stromverbrauch insgesamt anstieg.

Quelle: taz

In 19 Städten weltweit ist die Luftverschmutzung stark gesunken

19 Städte weltweit haben es geschafft, ihre Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte innerhalb von 15 Jahren um 20 Prozent oder mehr zu senken. Zu ihnen gehören auch London, San Francisco, Paris und Berlin. In Peking und Warschau sank die Feinstaubbelastung sogar um mehr als 45 Prozent. (Beitrag auf Englisch)

Quelle: The Guardian

Mangrovenwälder weltweit erholen sich nach Jahrzehnten der Zerstörung

Jahrzehntelang galten Mangroven als eines der am stärksten bedrohten Küstenökosysteme. Vor allem Abholzung setzte ihnen zu, etwa für Aquakulturen und Palmölplantagen. Doch nun zeigt eine Studie, dass sich der Trend gedreht hat und die Anzahl der Mangrovenwälder weltweit steigt.

Quelle: GEO

"Jahrhundert-Abkommen" tritt in Kraft

Bisher gab es keine rechtliche Grundlage für den Schutz der internationalen Gewässer auf hoher See. Das Hochseeschutz-Abkommen der Vereinten Nationen ändert das. Seit Anfang Januar ist es in Kraft. Ein Meeresbiologe spricht von einem „Jahrhundert-Abkommen“.

Quelle: Tagesschau

Französisch-Polynesien plant größtes Meeresschutzgebiet der Welt

Der Präsident von Französisch-Polynesien hat angekündigt, fast die gesamte Wirtschaftszone der pazifischen Inselgruppe unter Schutz zu stellen. Die Fläche ist mehr als zehnmal so groß wie Deutschland. (Artikel auf Englisch)

Quelle: Time

China plant das größte Nationalparksystem der Welt

China will sein Netzwerk an Nationalparks bis 2035 stark vergrößern: auf eine Gesamtfläche von bis zu 1,1 Millionen Quadratkilometern. Es könnte das mit Abstand größte Nationalparksystem weltweit werden.

Quelle: Squirrel News

Guinea-Wurm-Krankheit kurz vor Ausrottung

Weltweit wurden im Jahr 2025 nur noch zehn Fälle der Guinea-Wurm-Krankheit gemeldet, einer schmerzhaften parasitären Erkrankung, die über verunreinigtes Trinkwasser übertragen wird. Nach den Pocken könnte es die zweite Krankheit werden, die vom Menschen ausgerottet wird.

Quelle: Euronews

Globale Pelzproduktion um 85 Prozent gesunken

Die weltweite Pelzproduktion ist innerhalb von zehn Jahren um 85 Prozent eingebrochen. Zuletzt wurden pro Jahr gut 120 Millionen Tiere weniger für ihre Felle getötet als noch 2014. In 16 EU-Ländern sind Pelzfarmen bereits verboten. 2026 könnte ein EU-weites Verbot folgen.

Quelle: Der Standard

Weltweiter Handel mit Plastikmüll stark gesunken

Der weltweite Handel mit Kunststoffabfällen ist seit 2018 um mehr als zwei Drittel gesunken. Der wichtigste Grund dafür war das Importverbot von China im selben Jahr. Mittlerweile findet der Handel von Plastikmüll hauptsächlich zwischen wohlhabenden Ländern mit strengen Vorschriften statt. (Beitrag auf Englisch).

Quelle: Our World in Data

Was die globale Plastikverschmutzung stoppen könnte

Eine neue Berechnung zeigt: In Ländern mit hohem Einkommen ist die Plastikverschmutzung pro Kopf 100-mal geringer als in Ländern mit niedrigerem Einkommen. Eine Verbesserung der Abfallwirtschaft in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen könnte die weltweite Umweltverschmutzung um 98 Prozent reduzieren. (Beitrag auf Englisch)

Quelle: Our World in Data

Weltweite Umfrage: Große Mehrheit für mehr Klimaschutz

Eine Befragung von 130.000 Menschen in 125 Ländern zeigt, dass die Bereitschaft, für Klimaschutz zu zahlen, hoch ist. Allerdings unterschätzen viele dabei ihre Mitmenschen.

Quelle: Tagesschau

Globale Studie: Menschen sind kooperativer als gedacht

In einem Versuch mit 100.000 Personen aus 125 Ländern hat sich gezeigt, dass fast 70 Prozent der Menschen eigene Geldvorteile zugunsten von größeren Gewinnen für die Allgemeinheit zurückstellen. Die Kooperationsbereitschaft ihrer Mitmenschen unterschätzen sie jedoch systematisch.

Quelle: Deutschlandfunk

Warum die meisten Menschen optimistisch in die Zukunft blicken

Fragt man Menschen, wie es um die Welt steht, hört man meist negative Antworten. Doch wenn es um das eigene Leben geht, ergibt sich ein anderes Bild. Neue Daten zeigen nun erneut, dass die meisten Menschen weltweit glauben, dass sich ihre persönliche Situation in Zukunft verbessern wird. (Beitrag auf Englisch)

Quelle: Our World In Data

Suizidraten weltweit deutlich gesunken

Einer neuen Auswertung zufolge ist die globale Suizidrate seit 1990 um fast 30 Prozent gesunken. Als Grund für die Entwicklung in Europa wird unter anderem die Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen bei Jugendlichen angeführt. Allerdings seien „die Zahlen weiterhin zu hoch“.

Quelle: Tagesschau

Globales Sicherheitsgefühl auf Rekordhoch

Trotz zahlreicher geopolitischer Konflikte fühlen sich immer mehr Menschen auf der Welt in ihrem Alltag sicher. Der Global Safety Report 2025 meldet den höchsten Wert des Sicherheitsempfindens seit Beginn der Befragung.

Quelle: Squirrel News

Foto: Heather Suggitt / Unsplash (CC0)

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