Neues YouTube-Format mit Mehrwert

„The Green Deal Show” macht nachhaltige Start-ups sichtbar

von | 19. Mai, 2026 | Klima

Am 22. Mai startet das YouTube-Format The Green Deal Show, das nachhaltige Start-ups unterstützt

Am 22. Mai startet ein neues YouTube-Format, das nachhaltige Start-ups unterstützt – nicht mit Millionen-Schecks, sondern mit Community-Power.

The Green Deal Show bringt nachhaltige Start-ups mit einigen der reichweitenstärksten Creator:innen Deutschlands zusammen. Vegane Schwangerschaftstest, Upcycling-Mode oder Lebensmittelrettung – die Ideen von Start-ups sind vielfältig. Genauso vielfältig sind auch die Hürden, die ein junges Unternehmen meistern muss, um sein Produkt bekannt zu machen. Das Youtube-Format The Green Deal Show setzt bei diesen Hürden an und stellt eine entscheidende Frage: Was passiert, wenn nicht Investor:innen mit ihrem Geld, sondern Creator:innen und ihre Communities entscheiden, welche Ideen richtig groß werden?

Mehr als „nur Influencer”

Durch die Show führt die Journalistin und Moderatorin Magdalena Stefely, pro Episode entscheidet eine wechselnde Jury aus Creator:innen, welche Start-ups sie mit ihrer Reichweite unterstützen wollen. Mit dabei sind Marie Nasemann, Doktor Whatson, Staiy, Saskia Fröhlich, Alexander Prinz („Der Dunkle Parabelritter), Larsipilami, Just Leo und Hamel. Gemeinsam erreichen sie Millionen Menschen auf YouTube, Instagram, TikTok und Twitch. Sie stehen nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für Haltung. 

Auf ihren Social Media Kanälen thematisieren sie Wissenschaft, Feminismus, Mental Health, Klimaschutz oder nachhaltigen Lifestyle.

S1F3 12 MMW The Green Deal Show Credit Quintus Studios GmbH Michael Laver Edit by Clemens Barth
Bildausschnitt aus der ersten Staffel The Green Deal Show

Reichweite statt Finanzspritze

In jeder Folge pitchen vier bis fünf Start-ups ihre Geschäftsidee vor der dreiköpfigen Creator-Jury und einem Live-Publikum. Die Creator:innen erzählen die Geschichten der Produkte auf ihren Kanälen und bringen sie in den Alltag ihrer Communities. Im Gegenzug dafür erhalten sie Rabattcodes für ihre Follower:innen oder eine Beteiligung an den Umsätzen, die durch ihre Kommunikation entstehen. Ausgehandelt wird der genaue Deal zwischen den Creator:innen und den Start-ups. So wird aus Reichweite ein echtes Geschäftsmodell für nachhaltige Innovationen.

„Viele nachhaltige Ideen scheitern daran, dass sie zu sehr auf die Strahlkraft von Nachhaltigkeit setzen. Das Asset „Nachhaltigkeit“ hat aber in den letzten Jahren deutlich an Strahkraft verloren. Das Produkt muss völlig unabhängig von seiner Nachhaltigkeit in den relevanten Kategorien im Wettkampf mit der nicht-nachhaltigen Konkurrenz bestehen. Nur dann funktioniert es. Das gilt für klassische Produkte wie auch für Business- und Entertainment-Formate. The Green Deal ist in erster Linie ein sehr unterhaltsames Format, bei dem es viel zu lachen und zu lernen gibt. Der Zuschauer wird inspiriert und „verbringt“ Zeit mit seinen Stars. Und fast schon unbemerkt wird das Thema Nachhaltigkeit durch die Aufmerksamkeit gefördert.”

Gerrit Kemming, Geschäftsführer Quintus Studios, Produktionsfirma The Green Deal Show

Die Auswahlkriterien für Start-ups

Alle teilnehmenden Start-ups durchlaufen eine Prüfung, bevor sie in der Show gezeigt werden. Das Impact Hub Berlin bewertet die wirtschaftliche Tragfähigkeit, die ecosign.Akademie für Nachhaltigkeit und Design prüft die Nachhaltigkeitskriterien. Gefördert wird The Green Deal Show von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die ihre Expertise im Umwelt- und Klimaschutz einbringt.

S1F1 06 MMW The Green Deal Show Credit Quintus Studios GmbH Michael Laver Edit by Clemens Barth 1
Bildausschnitt aus der ersten Staffel The Green Deal Show

Die Ideen der ersten Staffel

Die Start-ups in der ersten Staffel stehen für nachhaltiges Handeln im Alltag. Vorgestellt werden unter anderem SIRPLUS, die überschüssige Lebensmittel retten, hey mela mit dem weltweit ersten veganen Schwangerschaftstest und moot, ein Label für Upcycling-Mode. Alle drei Start-ups verbinden unternehmerisches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung und entwickeln Produkte, die praktisch, inspirierend und alltagstauglich sind. Die Show macht diese Ideen sichtbar.

„Geld kann ein Unternehmen aufbauen, aber ein Creator kann helfen, eine echte Community aufzubauen. Ich erlebe das immer wieder: Wenn ich ein Produkt oder eine Idee teile, passiert oft sofort etwas. Menschen stellen Fragen, tauschen sich darüber aus oder empfehlen es im Freundeskreis. Gerade für nachhaltige Start-ups ist diese persönliche Verbindung unglaublich wertvoll, weil dadurch nicht nur Reichweite entsteht, sondern langfristiges Vertrauen.“

Jeremy Hamel, Creator auf YouTube und Instagram mit Fokus aus Fashion, Trends und der Modeindustrie

Die erste Folge von The Green Deal Show erscheint am 22. Mai auf YouTube, die erste Staffel umfasst drei Episoden. 

Den Trailer zur ersten Staffel findet ihr hier: 

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Selina Schöberl
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