Gentherapie hilft gehörlosen Kindern, Mordraten in USA auf Tiefstand

von | 18. Mai, 2026 | Füreinander

Eine neue Gentherapie lässt Kinder, die taub geboren werden, hören; in New York und Baltimore sind die Mordraten auf die tiefsten Werte seit Jahrzehnten gesunken; und immer mehr Museen weltweit öffnen sich für Formate, die weit über Kunst und Geschichte hinausgehen: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

Gentherapie hilft gehörlosen Kindern

Etwa zwei von 1.000 Kindern in Deutschland kommen gehörlos zur Welt. Meist ist die Ursache ein Gendefekt, wie bei der sogenannten OTOF-Taubheit. Nun belegen neue Studien, dass eine neue Gentherapie dagegen hilft. Neun von zehn Kindern konnten danach „tatsächlich wieder hören“. Ein Experte nennt die Ergebnisse „sensationell“.

Quelle: BR

Erste Therapie gegen Herzschwäche

Für rund zwei Millionen Patienten mit Herzschwäche gab es bisher keine wirksame Therapie. Neue Studien zeigen nun, dass SGLT2-Hemmer, die ursprünglich gegen Diabetes entwickelt wurden, dagegen helfen. Sie verbessern die Leistung der Nieren und senken die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts.

Quelle: ZDF heute

Mordrate in New York sinkt auf historischen Tiefstand

Die Mordrate in New York City ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen gefallen. Von Januar bis April wurden 76 Morde gemeldet, 10 weniger als der bisherige Tiefstand 2018. Die Zahl der Schießereien sank um fast 20 Prozent; die Zahl der schweren Straftaten um 10 Prozent. (Beitrag auf Englisch)

Quelle: CBS News

Baltimore verzeichnet niedrigste monatliche Mordrate seit über 50 Jahren

Im April wurden in Baltimore nur vier Morde gemeldet. Es ist die niedrigste monatliche Zahl seit mindestens 1970. Auch die Zahl der Tötungsdelikte und nicht tödlichen Schießereien sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 10 Prozent. (Beitrag auf Englisch)

Quelle: CBS News

Höhere Strafen bei Vergewaltigung mit K.-o.-Tropfen

Die Bundesregierung hat beschlossen, den Einsatz von K.-o.-Tropfen bei Raub- und Sexualdelikten rechtlich wie den einer Waffe einzustufen. Kritikerinnen verweisen jedoch darauf, dass es bisher noch kaum Verurteilungen gebe und dass noch viele weitere Schritte nötig seien.

Quelle: Tagesschau

Forscher gewinnen weißen Phosphor aus Klärschlamm

Weißer Phosphor ist in der Chemie- und Lebensmittelindustrie sowie für die Herstellung von Computerchips und E-Autobatterien elementar. An der Uni Stuttgart ist es nun gelungen, den Stoff aus Klärschlamm zurückzugewinnen. Ab Anfang der 2030er Jahre soll es die ersten industriellen Anlagen dafür geben.

Quelle: SWR

"Mining Map" zeigt, wo es gebrauchte Materialien kostenlos gibt

Die Schweizer Online-Plattform „Mining Map“ zeigt an, wo gebrauchte Materialien kostenlos abgeholt und weiterverwendet werden können. Firmen geben dabei Material ab, das sie nicht mehr brauchen und das andere sinnvoll weiternutzen können.

Quelle: SRF

Wie Museen zu Treffpunkten jenseits der Kunst werden

Immer mehr Museen weltweit öffnen sich für Formate, die weit über Kunst und Geschichte hinausgehen. Dazu gehören Tanz- und Gesprächsgruppen, Handwerkskurse und neue Formen der Beteiligung, wie etwa im Museu de Favela Rio de Janeiro, in dem die gesamte Favela in das Programm eingebunden ist.

Quelle: Deutsche Welle

Pflege: Per Heimtrainer zurück zu den Lieblingsorten

In einer Pflegeeinrichtung in Emden können Bewohnerinnen beim Fahren auf dem Heimtrainer in einem Fernseher durch ihre alte Heimat radeln. Der Ansatz aktiviert verschüttete Erinnerungen, bringt Unterhaltungen in Gang und sorgt für einen „ganz anderen Zugang“ der Pflegekräfte. Möglich macht ihn ein Verein aus der Region.

Quelle: NDR

Die hohe Kunst des Schimpfens

Kann Schimpfen eine Kunst sein? Klar, sagen Tobias Roth und Wolfgang Hörner. Ihr neues Buch soll ein Gegenentwurf sein, unter anderem zu den platten Beleidigungen einiger Politiker und Verkehrsteilnehmer. Im Interview erklären die Autoren, wie man respektvoll schimpft und was Verantwortung dabei mit Kreativität zu tun hat.

Quelle: Deutschlandfunk Kultur

Foto: Curated Lifestyle / Unsplash+

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