Zäune, Krötentunnel und langsames Fahren retten tausende Tiere.
Jedes Frühjahr wandern Kröten, Frösche und Molche von ihren Winterquartieren zu ihren Laichgewässern. Bei nächtlichen Temperaturen ab etwa sechs Grad machen sich die Tiere auf den Weg. Dabei müssen sie oft stark befahrene Straßen überqueren. Ohne Hilfe sterben dabei jedes Jahr viele Tiere unter den Rädern.
Schutz der Kröten und Frösche
Zum Schutz richten Naturschutzverbände wie LBV und NABU mobile Amphibienzäune mit Eimerfallen ein, an denen Ehrenamtliche die Tiere einsammeln und sicher über die Straße tragen. Ergänzend setzen manche Kommunen auf nächtliche Straßensperrungen, Tempolimits und feste Krötentunnel, um gefährliche Strecken dauerhaft zu entschärfen.
Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann helfen, indem in gekennzeichneten Wandergebieten langsam und besonders aufmerksam gefahren wird.
Beitragsbild: Pixabay
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