Neue Messungen zeigen: Die Belastung mit langlebigen Chemikalien sinkt. Umweltpolitik wirkt.
In Walen aus dem Nordatlantik wurden deutlich geringere Mengen sogenannter „Ewigkeitschemikalien“ nachgewiesen. Diese Stoffe galten lange als besonders hartnäckig und gesundheitsschädlich.
Der Rückgang zeigt, dass internationale Verbote und strengere Umweltauflagen Wirkung entfalten. Forschende sehen darin ein ermutigendes Zeichen – auch wenn weiterhin neue Schadstoffe kontrolliert werden müssen.
Die Chemikalien, zu denen unter anderem PFAS zählen, reichern sich über Jahre hinweg in der Nahrungskette an. Als Spitzenprädatoren tragen Wale besonders hohe Belastungen in ihrem Körper. Sie gelten deshalb als wichtige Indikatoren für den Zustand der Meere.
Trotz der positiven Entwicklung warnen Wissenschaftler:innen vor Entwarnung. Noch immer gelangen neue Industriechemikalien ins Wasser, deren langfristige Wirkung kaum erforscht ist. Der Rückgang bei den Altstoffen zeigt jedoch: Umweltpolitik kann messbare Erfolge bringen.
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