Warum kaufen, wenn man teilen kann? Toolbox24 macht Werkzeuge rund um die Uhr zugänglich und zeigt, wie gemeinschaftliche Nutzung Überkonsum reduzieren kann.
Wo entstehen die Ideen für eine GuteZukunft? Wir sprechen mit Unternehmer:innen, Kreativen und Visionär:innen über ihre Innovationskraft, Inspirationsquellen und Visionen – und zeigen, wie positive Konzepte echte Veränderungen möglich machen.
Ob beim Umzug, bei einer dringenden Reparatur oder einem spontanen DIY-Projekt: Manche Werkzeuge braucht man genau dann, wenn sie gerade nicht zur Hand sind – und danach oft monatelang nicht mehr. Teppichreiniger, Stichsäge oder Schlagbohrer werden deshalb häufig für einzelne Vorhaben gekauft und verschwinden anschließend im Keller oder Abstellraum.
Wibke Giese will das mit Toolbox24 ändern. Mit dem Unternehmen hat sie Österreichs ersten vollautomatisierten 24/7-Werkzeugverleih aufgebaut und ein digitales Nutzungskonzept etabliert. Hochwertige Geräte sollen so jederzeit zugänglich sein, ohne dass jede Person sie selbst besitzen muss.
Das Motto: “Zugang statt Besitz, Effizienz statt Überkonsum.”

Mein, Dein – das sind doch bürgerliche Kategorien?
Hinter dem Konzept steht die Frage, welchen Wert Besitz tatsächlich hat, wenn ein Gegenstand nur selten gebraucht wird. Ein Werkzeug muss nicht dauerhaft einer einzelnen Person gehören, um für sie verfügbar zu sein.
Damit trifft das Konzept auf einen Wandel im Umgang mit Konsum. Besitz wird zunehmend hinterfragt, während die Möglichkeit, Dinge bei Bedarf nutzen zu können, an Bedeutung gewinnt. Das Sharing-Prinzip setzt genau dort an. Es macht aus einem einzelnen Gegenstand eine Ressource, die mehreren Menschen…


Toolbox24: Werkzeuge teilen, Ressourcen sparen

