In Deutschland lernen wieder mehr Menschen, sicher zu schwimmen.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat im vergangenen Jahr insgesamt 96.471 Schwimmabzeichen vergeben. In den letzten 20 Jahren gab es nur ein Jahr mit ähnlichen Spitzenwerten. Rund 45.000 Kinder und Jugendliche haben das Bronzeabzeichen, den „Freischwimmer“, geschafft und gelten damit als sichere Schwimmer:innen. Für diesen Sommer könnte das bedeuten: Mehr Badespaß, weniger Gefahr.
Freischwimmer statt Nichtschwimmer:in
Die DLRG warnt trotzdem, dass insgesamt zu viele Kinder nicht schwimmen können. Schätzungen zufolge sind fast 60 Prozent der Schüler:innen am Ende der vierten Klasse keine sicheren Schwimmer:innen. Bezahlbare Schwimmkurse, zugängliche Wasserflächen und genügend Lehrkräfte sind weiterhin dringend von Nöten, damit aus einem positiven Trend langfristig echte Sicherheit im und am Wasser wird.
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