Forscher lassen Arktis wieder zufrieren, Strom für 50 Millionen in Afrika

von | 22. Juni, 2026 | Füreinander

Ein britisches Start-up lässt schmelzendes Eis in der Arktis wieder gefrieren; ein Entwicklungsprojekt hat 50 Millionen Menschen in Afrika in zwei Jahren Zugang zu Strom verschafft; und in einem kleinen Dorf am Niederrhein steht Nordrhein-Westfalens erste Humorbank: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

Forscher lassen schmelzendes Eis in der Arktis wieder gefrieren

Das Schmelzen des arktischen Eises löst einen der gefährlichsten Klima-Kreisläufe aus. Forscher eines britischen Start-ups pumpen deshalb in der kanadischen Arktis tausende Tonnen Wasser an die Oberfläche, so dass neues Eis entsteht. Die lokale Inuit-Bevölkerung unterstützt das Projekt.

Quelle: T-Online

Strom für 50 Millionen Menschen in Afrika in nur zwei Jahren

Die Entwicklungsinitiative „Mission 300“ hat es geschafft, innerhalb von nur zwei Jahren 50 Millionen Menschen in Afrika Zugang zu Strom zu verschaffen. Bis 2030 will sie 300 Millionen Menschen mit Strom versorgen. Das wäre etwa die Hälfte derer, die bisher in Afrika ohne Strom leben.

Quelle: WDR

Solarzäune werden immer beliebter

Immer mehr Menschen in Europa stellen Solarzäune auf, um damit Strom zu erzeugen. Deren Effizienz ist zwar geringer als die von Dach-Solaranlagen. Lagerhallen, Logistikzentren oder Gewerbeparks können dadurch trotzdem oft den eigenen Strombedarf decken.

Quelle: Euronews

Europas Wärmepumpen sparen Kosten in Milliardenhöhe ein

Wärmepumpen in Europa ersetzen mehr als doppelt so viel Gas, wie zuletzt aus dem Nahen Osten in die EU importiert wurde. Allein 2025 sollen dadurch Importkosten von rund 9,7 Milliarden Euro eingespart worden sein. Die meisten Wärmepumpen gibt es bisher in Frankreich. In Deutschland wächst der Markt besonders stark.

Quelle: Euronews

Weltweites Interesse an Belohnungen für nachhaltigen Tourismus

Kostenlos Kanufahren, wenn man dabei Müll sammelt: Vor kurzem war das in Kopenhagen noch eine ganz neue Idee. Mittlerweile ist die Zahl der lokalen Partnerorganisationen auf 100 angestiegen und Städte aus aller Welt interessieren sich für das Programm, das Touristen für nachhaltige Aktivitäten mit kleinen Geschenken belohnt.

Quelle: Tagesschau

Engagement gegen Plastik im Meer: "Ich mach jetzt was dagegen"

Die Landschaftsökologin Lena Haeberlein sieht auf Helgoland immer mehr Seevögel, die an Plastikresten verendet sind. Gemeinsam mit Freiwilligen sammelt sie deshalb Abfälle an Stränden, klärt Kunden im Supermarkt auf und begleitet Taucher im Hafen.

Quelle: ARD

Wie eine Berlinerin ein fast verlassenes Dorf neu beleben will

Billberge liegt in einer der schönsten Ecken von Sachsen-Anhalt, doch das Dorf ist fast ausgestorben. Eine Berlinerin hat es nun gekauft und will eine „Dorfgemeinschaft 2.0“ entwickeln mit 17 Wohnungen und 22 Tiny Houses. Wer mitmachen will, muss Startkapital mitbringen und Mitglied der Dorfgenossenschaft werden.

Quelle: ZDF

Schafe sollen helfen, Waldbrände in Brandenburg zu verhindern

Nicht nur im Mittelmeerraum, auch im brandenburgischen Beelitz helfen Weidetiere künftig gegen Waldbrände. 71 Schafe sollen dort Brandvorsorge leisten, indem sie leicht entzündliche Gräser und Sträucher von Wanderwegen fressen. Der Ansatz wird dabei auch wissenschaftlich begleitet.

Quelle: RBB

Kostenlose Rikschafahrten: "Wind in den Haaren, Lebensfreude im Herzen"

Im brandenburgischen Panketal können ältere Menschen kostenlose Rikschafahrten buchen. 15 Freiwillige sorgen dafür, dass Senioren, die nicht mehr so mobil sind, „die Möglichkeit haben, an die frische Luft zu kommen und etwas anderes zu sehen als nur ihr Zuhause oder die Kurzzeitpflege“.

Quelle: RBB

Kleines Dorf stellt erste Humorbank in NRW auf

„Sitzen? Nur mit Witzen“: Das ist das Motto der ersten Humorbank in Nordrhein-Westfalen. Dahinter steht eine bundesweite Humorbank-Initiative. „Humor ist die Triebfeder der Gesellschaft. Und das wird viel zu wenig beachtet“, erklärt Initiator Andreas Wolff.

Quelle: WDR

Foto: Jason Hawke / Unsplash+

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