Eine Bürgerinitiative schafft mit einem Tiny Forest Erholungsmöglichkeit, Lebensraum für Tiere und ein grünes Klassenzimmer für Schulen.
In Bochum wird eine frühere Brachfläche in einen Mini-Wald verwandelt. Auf rund 1.500 Quadratmetern wird dort ein Tiny Forest nach der Methode des japanischen Botanikers Akira Miyawaki gepflanzt. Heimische Bäume wie Eiche, Ahorn und Vogelbeere werden dabei sehr dicht gesetzt. So soll auf einem kleinen Areal ein artenreicher, klimaresilienter Wald entstehen, der gleichzeitig versiegelten Boden an die Natur zurückgibt.
Ein Wald für alle
Die Idee dazu kam von einer Bürgerinitiative um Özlem Agildere, die fünf Jahre für das Projekt gekämpft hat. Nun setzt die Stadt es für rund eine Million Euro um.
Der Tiny Forest ist als Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Anwohner:innen angelegt. Er soll den Menschen im Viertel als ruhiger Naherholungsraum dienen und für umliegende Schulen ein grünes Klassenzimmer bieten, in dem Kinder „ihre“ Bäume wachsen sehen und Umweltbildung direkt vor der Haustür erleben.
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