Das Projekt „Mutpost“ vermittelt persönliche Briefe an suizidgefährdete Menschen. Ehrenamtliche schreiben Worte, die Halt geben sollen.
Wenn alles dunkel erscheint, kann ein Brief einen Unterschied machen. Genau hier setzt das Projekt „Mutpost“ an: Ehrenamtliche schreiben persönliche, handgeschriebene oder digitale Briefe an Menschen mit Suizidgedanken.
Die Botschaft ist einfach – aber kraftvoll: Du bist nicht allein. Statt Ratschläge zu verteilen, erzählen viele Schreibende von eigenen Erfahrungen, Zweifeln und Hoffnungsmomenten. Es geht um ehrliche Worte, nicht um perfekte Formulierungen.
Hinter dem Projekt steht die Überzeugung, dass soziale Verbundenheit ein wichtiger Schutzfaktor bei Suizidalität ist. Ein Brief kann keine Therapie ersetzen – aber er kann zeigen, dass jemand hinsieht, zuhört und Zeit schenkt.
Bildquelle: Free pik
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