In Indonesien verlieren mehrere Unternehmen ihre Genehmigungen – zum Schutz seltener Menschenaffen.
In einer der wichtigsten Lebensregionen der Orang-Utans greift die indonesische Regierung nun durch. Mehreren Rohstofffirmen wurden Genehmigungen entzogen, weil sie Wälder gefährdet und Ökosysteme beschädigt haben sollen.
Damit reagiert das Land auf Umweltprobleme und Naturkatastrophen, die durch Abholzung verstärkt wurden. Naturschutzorganisationen sehen in den Maßnahmen ein wichtiges Signal für den langfristigen Erhalt einer der seltensten Affenarten der Welt.
Besonders der Ausbau von Palmöl-Plantagen und Bergbauflächen hatte in den vergangenen Jahrzehnten große Teile des Regenwalds zerstört. Dadurch verloren viele Orang-Utans ihren Lebensraum und gerieten immer stärker in Konflikt mit menschlichen Siedlungen.
Expert:innen betonen jedoch: Entscheidend wird sein, ob die neuen Regeln dauerhaft kontrolliert werden. Nur wenn Schutzgebiete konsequent überwacht und lokale Gemeinschaften einbezogen werden, kann der Bestand der Menschenaffen langfristig stabilisiert werden.
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