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Ein neues Verfahren kann große Mengen Wasserstoff aus Abfällen von Fruchtsaftherstellern und Molkereien erzeugen; genossenschaftliche Dorfläden ohne Personal boomen; und Sierra Leones Hauptstadt will eine Million Bäume pflanzen: Hier kommt der Überblick über die neuesten lösungsorientierten Nachrichten, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Neues Verfahren gewinnt Wasserstoff aus Bioabfällen
Forschende der Universität Stuttgart haben in Zusammenarbeit mit Siemens ein Verfahren entwickelt, um Wasserstoff aus Bioabfällen von Molkereien, Fruchtsaftherstellern und ähnlichen Betrieben herzustellen. In Zukunft könnte der Ansatz grob 10 Prozent des Energiebedarfs in Deutschland decken.
Für einen Großteil der ländlichen Bevölkerung ist kein Supermarkt fußläufig erreichbar. Doch gerade dort boomen jetzt Märkte ohne Personal. Die Läden von „Tante Enso“ haben rund um die Uhr geöffnet und sind zudem genossenschaftlich organisiert.
Viele Medien berichteten zuletzt, die krankheitsbedingten Arbeitsausfälle in Deutschland hätten ein Rekordniveau erreicht. Die OECD, die den Krankenstand seit Jahren untersucht, widerspricht jedoch. Das Niveau sei völlig normal und die Höchststände größtenteils ein statistischer Effekt.
„Wir müssen den Hahn zudrehen, aus dem der Müll quillt“
Der Meeresbiologe Richard Thompson erforscht seit Jahrzehnten, welche Folgen Kunststoff-Abfälle für die Natur haben. Im Interview erklärt er, worauf er bei den Verhandlungen um ein Plastikabkommen hofft und warum es nicht reicht, Müll aus dem Meer zu fischen.
Versandhandel ohne Retouren und Einwegverpackungen
Rund vier Milliarden Pakete werden in Deutschland jedes Jahr verschickt. Wie lässt sich der Müllberg verkleinern? Ein Projekt der österreichischen Post nutzt wiederverwendbare Verpackungen; und ein neuer 3D-Scanner hilft, die eigenen Füße so gut zu vermessen, dass kaum noch Retouren nötig sind.
Onlineportal hilft Geflüchteten, sich im Alltag zurechtzufinden
Das Tübinger Onlineportal „Tünews International“ hilft Geflüchteten beim Ankommen in Deutschland mit praktischen Alltagstipps in mehreren Sprachen. 2015 hatte es als Wandzeitung für eine Turnhalle begonnen; mittlerweile ist es ein erfolgreiches Online-Medium.
In den französischen Pyrenäen soll es Wälder geben, die seit 200 Jahren kaum oder gar nicht bewirtschaftet wurden. Eine NGO versucht nun, sie aufzuspüren und zu kartieren, um sie vor der Abholzung zu bewahren.
Sierra Leone: Von Freetown zu Treetown mit einer Million neuer Bäume
Sierra Leones Hauptstadt leidet unter den Folgen des Klimawandels. Bürgermeisterin Aki-Sawyerr will das nicht hinnehmen und Freetown zur „Treetown“ machen – und dafür eine Million neuer Bäume pflanzen lassen.
1992 verlegte der Künstler Gunter Demnig den ersten Stolperstein. Heute gibt es mehr als 100.000 davon, in 31 Ländern. Die ersten Bundesländer haben nun zusätzliche Apps entwickelt, mit deren Hilfe man mehr über die NS-Opfer erfahren kann, von denen die Steine erzählen.
Quelle:
Tagesschau
Foto: Missclick / Pixabay (CC0)
Wasserstoff aus Biomüll, genossenschaftliche Dorfläden 1
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