Europas erstes Elefanten-Schutzgebiet, Direktzug von Berlin nach Oslo

von | 11. Mai, 2026 | Füreinander

In Portugal entsteht das erste Schutzgebiet für Elefanten in Europa; die Deutsche Bahn plant eine Direktverbindung von Berlin nach Oslo; und einem neuen Bericht zufolge sind erneuerbare Energien jetzt genauso stabil wie fossile: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

Portugal: Das erste Schutzgebiet für Elefanten in Europa

Europaweit leben hunderte Elefanten in Gefangenschaft. Dort sterben sie oft um ein Vielfaches früher als in freier Wildbahn. Eine Tierschutzorganisation hat deshalb in Portugal Europas erstes großes Elefantenschutzgebiet aufgebaut. Dort können sich die Tiere frei bewegen und in Gruppen zusammenleben.

Quelle: Watson

Fernreisen mit der Bahn werden immer beliebter

Die Fernreisezüge der Deutschen Bahn in andere europäische Länder haben 2025 ein Drittel mehr Fahrgäste befördert als noch 2019. Gründe dafür sind etwa die direkte Ankunft in der Innenstadt sowie eine höhere Toleranz für längere Fahrten. Besonders beliebt sind die Züge nach Zürich, Paris und Brüssel.

Quelle: BR

Bahn plant Direktverbindung von Berlin nach Oslo

Ab 2028 sollen pro Tag zwei ICEs von Berlin über Kopenhagen und Göteborg bis nach Norwegen fahren. Umstiege sind dann nicht mehr nötig. Es wäre eine der längsten Bahnverbindungen Europas.

Quelle: Tagesschau

Strom aus erneuerbaren Energien jetzt genauso stabil wie aus fossilen

Können Erneuerbare Energien verlässlichen Strom rund um die Uhr liefern, wenn weder die Sonne scheint noch Wind weht? Dank des Siegeszugs der Batteriespeicher lautet die Antwort mittlerweile: ja. Und oft sind sie sogar billiger. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht.

Quelle: Euronews

Umweltvergehen werden künftig härter bestraft

Unternehmen in Deutschland droht künftig bei „rechtswidriger“ Umweltverschmutzung eine viermal so hohe Geldstrafe wie zuvor. Für Personen wird vorsätzliche Umweltverschmutzung zudem vom Vergehen zum Verbrechen hochgestuft. Die Bundesregierung setzt damit eine EU-Richtlinie um.

Quelle: taz

Urbane Landwirtschaft könnte mehr als ein Viertel des Gemüsebedarfs decken

Eine deutsch-niederländische Studie hat untersucht, wie Dächer, Hausgärten, Grünflächen und unbebaute städtische Grundstücke zum Gemüseanbau beitragen könnten. Das Ergebnis: 28 Prozent des Gemüse-Bedarfs von 190 Millionen Stadtbewohnern in Europa könnte auf diese Weise gedeckt werden.

Quelle: MDR

Genossenschaft Tante Enso will bis zu 36 Tegut-Filialen übernehmen

In vielen Dörfern gibt es kaum noch Einkaufsmöglichkeiten. Die Läden von Tante Enso schaffen Abhilfe: Obwohl sie nicht immer mit Personal besetzt sind, sind sie rund um die Uhr geöffnet und werden oft zu sozialen Treffpunkten. Nun will die Genossenschaft ländliche Tegut-Filialen übernehmen, an denen die großen Ketten kein Interesse haben.

Quelle: taz

München: Wie eine Genossenschaft die Mietkosten im Neubau senkt

In Bayern wird derzeit getestet, wie sich möglichst einfach und günstig bauen lässt. Eines der Pilotprojekte ist ein Neubau aus recyceltem Stahl in München mit überraschend günstigen Mieten. Zwar gibt es leichte Einschränkungen bei Schallschutz und Heizungen. Allerdings sind die Bedingungen immer noch besser als in einem Altbau.

Quelle: BR

Neues Projekt: ARD überträgt politische Diskussionen zwischen Fremden

Was passiert, wenn Menschen aus ganz Deutschland, die sich vorher nicht kannten, ein Wochenende lang über gesellschaftliche Themen sprechen? Ein neues Projekt der ARD will das herausfinden und begleitet die Diskussionen mit der Kamera.

Quelle: Tagesschau

Armenien: Die Rückkehr der Leoparden

Arus Nersisian leitet als einzige Frau in Armenien ein Naturschutzgebiet. Nach Jahren intensiver Arbeit feiert sie mit ihrem Team nun Erfolge: Die Bezoarziegen haben sich deutlich vermehrt. Zudem sind Braunbären und sogar Leoparden zurückgekehrt.

Quelle: Arte

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Kate Fischer
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