Die argentinische Künstlerin Sabrina „Brasu“ Lopes de Alencar Bello reist durch Schulen und Kulturzentren Argentiniens, um Kindern die Welt der Murga näherzubringen – eine Mischung aus Musik, Tanz, Theater und Gemeinschaft. Für sie ist Murga weit mehr als Karneval: Sie schafft Zugehörigkeit, stärkt mentale Gesundheit und eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven. Eine Geschichte darüber, wie Kunst Hoffnung schenken kann.
Laut der gängigen Definition, die man bei Google findet, ist die Murga eine populäre künstlerische Ausdrucksform, die Musik, Straßentheater sowie politische und soziale Satire miteinander verbindet. Ihre Präsenz ist besonders während der Karnevalszeit in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern spürbar, in denen sie tief verwurzelt ist – so etwa in Argentinien, Kolumbien, Uruguay, Chile, Panama oder sogar auf den Kanarischen Inseln in Spanien. Dieselbe Definition besagt zudem, dass die Murga bei Patronatsfesten, Stadtjubiläen, Sportveranstaltungen und Protesten auf die Straße geht.
Die Murga ist jedoch nicht nur ein Musikstil, der von diesen Straßen-Ensembles mit Perkussionsinstrumenten dargeboten wird; sie ist gleichermaßen eine Form der sozialen Inklusion und des Gemeinschaftsaufbaus. Sie vermittelt eine positive Botschaft, in der die Musik als transformatives Element fungiert, das neue Erwartungen, Alternativen und hoffnungsvollere Horizonte eröffnet.
Dies spiegelt sich im Wirken von Sabrina „Brasu“ Lopes de Alencar Bello wider. Die argentinische Künstlerin aus Necochea (einer Stadt an der Atlantikküste im Süden der Provinz Buenos Aires) bereist mit ihrem Kulturprojekt „Bombito viajero“ Schulen und Kulturzentren ihres Landes, um die Erfahrung der Murga zu teilen. Für dieses Jahr hat sie sich zudem das Ziel g…
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