Hunderttausende Todesfälle weniger dank E-Autos, Immuntherapie gegen Erdnussallergie

von | 19. Juni, 2026 | Füreinander

In China dürfte der Boom von Elektroautos 262.000 vorzeitige Todesfälle verhindert haben; eine neue Tablette hilft gegen Erdnussallergien bei Kleinkindern; und Mexiko-Stadt errichtet riesige Sport- und Kulturzentren für die Ärmsten: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

China: E-Autos könnten 262.000 Todesfälle verhindert haben

Weltweit sterben jedes Jahr mehr als vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen schlechter Außenluft; ein Viertel davon allein in China. Doch der Boom an Elektroautos scheint dafür zu sorgen, dass diese Todesfälle stark zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt.

Quelle: Frankfurter Rundschau

Weltweit werden mehr E-Autos verkauft als erwartet

Innerhalb von sechs Jahren hat sich der weltweite Absatz von Elektroautos verzehnfacht. Während 2019 nur 1 Prozent der verkauften Neuwagen Elektro-PKW waren, waren es 2025 schon 25 Prozent. In China lag der Anteil im Mai dieses Jahres sogar bei 63 Prozent. Und in Norwegen sind mittlerweile 99 Prozent der verkauften Neuwagen E-Autos.

Quelle: Deutsche Welle

HPV-Impfung senkt Krebs-Todesfälle bei jungen Frauen fast auf null

In England ist zwischen 2020 und 2024 zum ersten Mal keine einzige Frau zwischen 20 und 24 Jahren an Gebärmutterhalskrebs gestorben. Die Einführung von HPV-Impfungen hat das Sterberisiko für junge Frauen dort auf nahezu null gesenkt. In Deutschland liegen die Impfquoten erst zwischen 42 und 55 Prozent.

Quelle: Zeit Online

Neue Immuntherapie hilft gegen Erdnussallergie bei Kleinkindern

Eine schwedische Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Erdnussallergien im Kindesalter. Durch eine Immuntherapie in Form von Tabletten stieg die Verträglichkeit von Erdnussproteinen bei 82 Prozent der teilnehmenden Kleinkinder deutlich an.

Quelle: ORF

Gesprächs-Analysen als Frühwarnsystem gegen Demenz

Demenz wird oft zu spät erkannt, um sie gut behandeln zu können. Ein US-Forschungsteam hat nun eine Methode entdeckt, um Betroffene früh und ohne viel Aufwand zu erkennen: durch eine routinemäßige KI-Analyse alltäglicher Gespräche in Arztpraxen und Kliniken.

Quelle: MDR

Belgien muss erstmals Opfer von Kolonialverbrechen entschädigen

Ein Brüsseler Berufungsgericht hat Belgien erstmals zur Entschädigung von Opfern kolonialer Gewalt verurteilt. Fünf Frauen erhalten nun Schadenersatz. Sie waren während der belgischen Kolonialherrschaft im Kongo nach der Geburt ihren Müttern entrissen worden.

Quelle: Tagesschau

Brandenburg plant Bürgerrat zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

In Brandenburg wird erstmals ein Bürgerrat eingesetzt, um Vorschläge für die Gestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu liefern. Vorgesehen ist ein Gremium mit 51 zufällig ausgewählten Personen. Die Themen reichen von journalistischer Qualität und Medienvielfalt bis hin zur Digitalisierung.

Quelle: rbb24

Wie Eisenhüttenstadt plötzlich berühmt wurde

Zu DDR-Zeiten gehörten Eisenhüttenstadt und Guben zu den sozialistischen Vorzeigestädten. Nun kämpfen sie mit Abwanderung und haben Angebote zum Probewohnen gestartet. Nach einem CNN-Bericht kamen dafür Bewerbungen aus aller Welt. Auch das Interesse der Einheimischen ist groß.

Quelle: Deutschlandfunk

Wald kaufen, um ihn zu schützen

Rund ein Drittel des Schweizer Waldes ist in privater Hand. Was viele nicht wissen: Mancherorts kann man einen Quadratmeter schon für einen Franken kaufen. Eine neue Bewegung von Eigentümern erwirbt nun Wald, um ihn der Natur zurückzugeben.

Quelle: SRF

In Mexikos Utopías wird Sport für alle zugänglich

Iztapalapa ist einer der prekärsten Bezirke von Mexiko-Stadt. Doch in der Utopía Libertad kann man sogar Tennis und Golf spielen. Daneben gibt es Kunstkurse, Bildungs-Workshops, günstiges Essen und viele weitere Sportangebote. Bis zum Ende ihrer Amtszeit will Bürgermeisterin Clara Brugada insgesamt 100 solcher Zentren eröffnet haben.

Quelle: taz

Foto: Vigor Poodo / Unsplash (CC0)

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