Mithilfe einer Analyse-Software aus Wien konnten Ermittler 373.000 kinderpornografische und betrügerische Darknet-Seiten vom Netz nehmen.
In einer internationalen Aktion haben Ermittlungsbehörden der Zentralstelle Cybercrime Bayern und Wiener Forschende rund 373.000 Darknet-Seiten vom Netz genommen. Angaben des Oberstaatsanwalts Schäl zufolge gilt das als bisher größter Ermittlungserfolg im Darknet. Auf den Seiten wurden gewalttätige Missbrauchsdarstellungen gezeigt und andere illegale Geschäfte wie Falschgeld oder gestohlene Daten angeboten.
Fünf Jahre Ermittlungsarbeit
Möglich wurde der Ermittlungserfolg durch eine Analyse-Software aus Wien, die Zahlungsströme in Kryptowährungen auswertet und so ganze Netzwerke sichtbar macht. Die Ermittler betonen, dass der Fall zeigt: Absolute Anonymität im Darknet gibt es nicht. Spätestens bei der Verbindung von Krypto zu echtem Geld entstehen Ansatzpunkte für Strafverfolgung.
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