Mitten in Berlin entsteht ein geschützter und zugleich offener Ort für lesbische und queere Frauen – ein Modell, das bezahlbares Wohnen, Pflege und Community vereint.
In der Berolinastraße in Berlin-Mitte ist Deutschlands erstes Wohnprojekt speziell für lesbische und queere Frauen bezugsfertig. 73 Wohnungen, viele barrierefrei, 41 davon öffentlich gefördert ab 7 Euro pro Quadratmeter, bieten künftig Raum für gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Leben.
Realisiert wurde das Haus von der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH gemeinsam mit Rad und Tat Berlin gGmbH (RuT). Neben Ein- bis Vierzimmerwohnungen entsteht auch eine Pflege-Wohngemeinschaft mit acht Plätzen für ältere oder pflegebedürftige Frauen.
Ein Ort für Sichtbarkeit und Zusammenhalt
Ergänzt wird das Projekt durch ein soziokulturelles Zentrum mit Beratungs-, Begegnungs- und Veranstaltungsräumen sowie einem Kiez-Café im Erdgeschoss. Das Haus versteht sich als offener Treffpunkt für die Community und die Nachbarschaft.
Nach mehr als zehn Jahren Planung wird damit ein bundesweit einmaliges Wohnmodell Realität. Es verbindet bezahlbaren Wohnraum mit sozialer Infrastruktur – und schafft einen geschützten Ort, an dem Vielfalt selbstverständlich gelebt wird.
Interessierte können sich direkt bei Rad und Tat Berlin bewerben.
Beitragsbild: Galandi Schirmer Architekten & Ingenieure (GSAI) / WBM
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