Thunfisch zurück in Ostsee, blinder Minister in Ungarn

von | 4. Mai, 2026 | Good News Ticker

Die Bestände des Atlantischen Thunfischs sind nach mehr als 50 Jahren wieder stabil; in Ungarn wird erstmals ein blinder Mann Sozialminister; und die afghanische Frauen-Nationalmannschaft darf trotz des Verbots der Taliban an internationalen Turnieren teilnehmen: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

Der Thunfisch ist zurück in der Ostsee

Mehr als 50 Jahre lang standen die Bestände des Atlantischen Thunfischs in vielen Gebieten kurz vor dem Kollaps. Nun haben sie sich stabilisiert. Die Entwicklung gilt als eine der bemerkenswerten Erfolgsgeschichten im weltweiten Kampf gegen Überfischung und als Beispiel für nachhaltigen Artenschutz.

Quelle: Tagesschau

Erster blinder Sozialminister in Ungarn

Der neue ungarische Regierungschef Péter Magyar hat mit Vilmos Kátai-Németh erstmals einen blinden Menschen zum Sozialminister in Ungarn ernannt. Der leidenschaftliche Kampfsportler verlor mit 16 Jahren die Fähigkeit zu sehen. Neben Chancengleichheit ist ihm besonders der universelle Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung wichtig

Quelle: T-Online

Afghanistans Fußballerinnen dürfen trotz Taliban an WM teilnehmen

Obwohl die Taliban keine Nationalmannschaft im Frauenfußball erlauben, hat die FIFA das afghanische Frauenteam anerkannt. Durch die „beispiellose Entscheidung“ kann dieses nun an den Qualifikationen für Weltmeisterschaft und Asien-Cup teilnehmen. Die Spielerinnen leben größtenteils in Europa und Australien.

Quelle: Deutsche Welle

Bundesregierung beschließt mehr Schutz für Mieter

Die Bundesregierung hat ein neues Gesetz beschlossen, das Mieter entlasten und besser schützen soll. Mietpreise für möblierte Wohnungen müssen transparenter werden; Indexmieten werden teilweise an die Inflation gekoppelt; Ausnahmen von der Mietpreisbremse werden stärker beschränkt.

Quelle: Spiegel

Balkonkraftwerke werden immer rentabler

Balkonkraftwerke sind nicht nur günstiger geworden, sie liefern inzwischen auch mehr Strom. Dem Vergleichsportal Verivox zufolge werden sie dadurch schneller rentabel. Unter idealen Bedingungen hat man die Anschaffungskosten für ein Kleinstkraftwerk schon nach drei bis fünf Jahren wieder hereingeholt.

Quelle: n-tv

Italienisches Bahnunternehmen will ICE Konkurrenz machen

Das italienische Bahnunternehmen Italo will in Deutschland Hochgeschwindigkeitszüge fahren lassen: mit günstigeren Tickets und mehr Komfort. Ob der Schritt gelingt, ist aber noch nicht sicher. Hinter dem Vorhaben steckt ein früherer Ferrari-Chef.

Quelle: Euronews

Sensoren sollen Radverkehr sicherer machen

Ein Forschungsprojekt aus Würzburg soll die Sicherheit für Radfahrende verbessern. Dabei messen Sensoren an Fahrrädern Überholabstände, Schlaglöcher und die Feinstaubbelastung. Die Daten werden anschließend in eine digitale Karte integriert, die die Stadtplanung erleichtern soll.

Quelle: BR

Vibrationskissen warnt Gehörlose vor Feuer und Einbrüchen

In Nottingham arbeitet ein Forschungsteam an einem Vibrationskissen, das gehörlose Menschen vor Gefahren warnt. Dabei gibt es verschiedene Vibrationsmuster ab, die unter anderem vor einem Feuer oder einem Einbruch warnen.

Quelle: Heise

Norddeutsche Schüler bauen sich ihr eigenes Tiny House

Viele Schulen in Schleswig-Holstein kämpfen mit Platzmangel. Oft kommen dann Container zum Einsatz. Achtklässler einer Gemeinschaftsschule in Mölln bauen stattdessen selbst ein „grünes Klassenzimmer“ – als Tiny House. Mit Strohdämmung, Lehm und viel Holz soll es so nachhaltig wie möglich werden.

Quelle: NDR

Lissabon: Netzwerke gegen Einsamkeit

Auch Portugals Bevölkerung altert deutlich. Ein Drittel der Einwohner von Lissabon ist von Einsamkeit bedroht. Das Team des Projekts Radar besucht Menschen, die älter als 65 Jahre sind, zu Hause. Dabei arbeitet es auch mit der Polizei und einer Konditorei zusammen.

Quelle: Deutsche Welle

Foto: James Thornton / Unsplash (CC0)

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