Selbstführung in der Krise – Darf es ein bisschen leichter sein?

von | 29. November, 2020

Wie Elemente der Positiven Psychologie dir genau jetzt Unterstützung bieten

Kann irgendetwas einfach und leicht sein? In Zeiten der Pandemie? Ich sage ja! 2020 haben die Bedingungen in Pandemiezeiten fast alle Menschen in irgendeiner Form getroffen, sei es die Kontaktbeschränkungen, veränderte Arbeitssituationen, Umsatzeinbußen oder starke Belastungen der Familien im Homeoffice o.ä. Mir als Psychologin wurde schnell klar, dass wir dringend pragmatische Werkzeuge benötigen, um gut und gestärkt durch diese Krise zu gehen. Die Positive Psychologie verfügt über solche hilfreichen Unterstützungen. Impulse, die die Selbstführung in der Krise leichter machen können.

Woher kommt die Positive Psychologie?

Die anwendungsorientierte Forschung der Positiven Psychologie verfolgt das Ziel, das Wohlbefinden jedes und jeder Einzelnen zu stärken. Es geht darum, Bedingungen zu schaffen, in denen ein Mensch in seiner Einzigartigkeit und Fülle zu einem zufriedenen Individuum wachsen kann. Zur Abgrenzung von ungeprüften Heilsversprechen hat Prof. Dr. Martin Seligmann wissenschaftlich bewiesen, dass es fünf Schlüsselfaktoren gibt, die dies bewirken können. (Mehr dazu bei: Martin Seligmann. Wie wir Aufblühen. Die fünf Säulen des persönlichen Wohlbefindens.)

Im Folgenden schauen wir uns diese fünf Faktoren genauer an.

Wie kommen Menschen in ein positives Wohlbefinden, du und ich?

Die fünf Säulen oder Schlüsselfaktoren erkläre ich an einem Beispiel, und zwar das eines Kleinkindes. Nimm dir bitte einen Moment Zeit und lasse vor deinem inneren Auge ein strahlendes Kind auf einer Blumenwiese erscheinen. Siehst du es, wie es auf dieser Wiese herumtollt, sich an Kleinigkeiten erfreut und über eine Lebensfreude verfügt, für die wir Erwachsene vor Neid erblassen? Kindergartenkinder bringen die fünf Elemente der Positiven Psychologie in den meisten Fällen automatisch mit.

Sie leben die positive Emotion (1), sie empfinden in allem was sie entdecken, etwas Positives. Sie fangen zum Beispiel an zu strahlen, wenn sie einen hübschen Stein finden. Diese Grundpositivität und die Offenheit allen Lebens gegenüber ist die Basis dafür zu Explorieren und zu Entdecken.

Weiterhin erfahren sie, dass ihre Handlungen etwas bewirken können. Diese sogenannte Selbstwirksamkeit (2)

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Ursula Lange

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