Seit Anfang 2025 erhebt New York City eine Maut für Autos in der Innenstadt. Erste Studien zeigen: weniger Schadstoffe und weniger Unfälle – ein Gewinn für Gesundheit und Lebensqualität.
In Manhattan gilt seit Januar 2025 eine City-Maut: Wer mit dem Auto in den stark befahrenen Innenstadtbereich fährt, zahlt eine Gebühr. Ziel ist es, Verkehr zu reduzieren und die urbanen Räume lebenswerter zu machen. Erste Ergebnisse sind vielversprechend: Laut einer Studie ging der motorisierte Verkehr in den betroffenen Zonen deutlich zurück, was zu spürbar besserer Luftqualität geführt hat. Die Belastung durch feine Partikel sank um etwa 22 Prozent, messbar nicht nur im Mautbereich, sondern teilweise auch in anderen Teilen der Stadt.
Der Effekt ist nicht nur ökologisch: Weniger Autos bedeuten auch weniger Staus und Unfälle. Offizielle Daten und Analysen zeigen, dass mit der Einführung der Maut sowohl Verkehrsdichte als auch die Zahl der Verkehrsunfälle in der Innenstadt gesunken sind, während gleichzeitig mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
Die Einnahmen aus der City-Maut fließen in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – eine doppelte Dividende für Stadtbewohner:innen und Pendler:innen. Die Maßnahme macht nicht nur die Luft sauberer und Straßen sicherer, sondern stärkt auch nachhaltige Mobilität in einer der größten Metropolen der Welt.
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