In einem Schutzgebiet bei Mainz-Ebersheim wurden in den letzten Jahren deutlich mehr Bauten gezählt – ein Zeichen dafür, dass angepasste Anbaumethoden und geschützte Felder wirken.
In Rheinland-Pfalz gibt es gute Nachrichten für den stark bedrohten Feldhamster. In dem Schutzgebiet bei Mainz-Ebersheim hat sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Feldhamster-Bauten sichtbar erhöht und damit auch die Zahl der Tiere. Fachleute sehen darin ein Zeichen, dass ein laufendes Artenschutzprojekt wirkt.
Schutzmaßnahmen für den Feldhamster
Zu den Maßnahmen gehören angepasste Bewirtschaftung und mehr Rückzugsräume: Landwirt:innen lassen höhere Stoppeln und Klee stehen, die Nahrung und Deckung bieten. Das Projekt soll mindestens bis 2029 weiterlaufen, damit sich die Feldhamster-Population langfristig erholen kann.
Bildbeitrag: Pixabay
Die Zukunft des Buches: Lesen, BookTok und die neue Vielfalt im Buchmarkt