das ist ein GNM+ ArtikelWie „Heated Rivalry“ seine Frauenfiguren neu denkt

von | 29. März, 2026 | Füreinander, GNM+

In der Romance-Eishockey-Serie Heated Rivalry prägen Frauen die Geschichte mit. Ksenia Daniela Kharlamova spricht über Svetlana, Repräsentation und stille Stärke.

Darum sind die weiblichen Charaktere in “Heated Rivalry” so wichtig

Achtung, Spoiler. (Als ob hier wirklich noch niemand das Cottage besucht hat.)

Und ein Reality-Check vorweg: Auch überwiegend weibliche Fandoms sind nicht automatisch harmlos. Wo Leidenschaft ist, folgt oft Projektion und manchmal Grenzüberschreitung. „Heated Rivalry“ wird derzeit nicht nur geliebt, sondern seziert. Szene für Szene, Blick für Blick, das Privatleben der Schauspieler inklusive. Dabei lohnt sich ein anderer Blick: auf die Frauen der Serie. Denn sie sind nicht nur Beiwerk. Sie tragen die Geschichte mit.

Der Hype um Heated Rivalry ist laut, emotional und zumindest auf den ersten Blick klar fokussiert: auf zwei Männer, ihre Rivalität und ihre Liebe. Doch während Shane Hollander und Ilya Rozanov im Zentrum stehen, verschiebt die Serie den Blick ganz leise. Denn was hier fast unbemerkt passiert, ist mindestens genauso spannend: Heated Rivalry erzählt weibliche Figuren neu. Und das nicht als Beiwerk, sondern als essenziellen Teil der Geschichte.

Frauen im Schatten? Hier nicht!

Dass das nicht selbstverständlich ist, ordnet Verlegerin Jeannette Bauroth vom Second Chances Verlag direkt ein. Frauen hätten im M/M-Genre lange eine sehr klare, oft problematische Funktion gehabt: „Frauen fungieren in MM-Romanen oft als Nebenfiguren und Unterstützerinnen, selten als direkte Rivalinnen. In älteren Werken tauchen häufig problematische Darstellungen auf, z.B. die Ex-Freundin als Antagonistin, überzeichnete, „zickige“ Nebenfiguren oder Frauen als „Hindernis“ für das Glück der beiden Männer.“

Heated Rivalry dreht diese Dynamik um. Frauen sind hier weder Hindernis noch Projektionsfläche – sie sind Teil der emotionalen Architektur der Serie.

Das zeigt sich nicht zuletzt an Rose Landry, die laut Jeannette „als eine Art emotionaler Katalysator für Shane“ funktioniert. Sie zwingt ihn nicht, sie konfrontiert ihn nicht – sie schafft Raum. Raum, in dem er Dinge aussprechen kann,…

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Anna-Lena Malter
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