Die WHO erklärt den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo für beendet. Nach 42 Tagen ohne neue Fälle zeigt sich: Frühwarnsysteme, Ringimpfungen und lokale Teams können Leben retten.
Ein Ausbruch – und dann: Stopp der Kette
Ebola klingt nach „Endzeitmedizin“, ist aber leider real – und brutal. Umso bemerkenswerter: Der aktuelle Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist offiziell beendet. Grundlage dafür ist eine klare Regel: 42 Tage ohne neue bestätigte Fälle (zwei Inkubationszeiten) – erst dann gilt ein Ausbruch als beendet. Genau diese Frist ist jetzt erreicht worden.
Gemeldet wurden 64 Fälle, 45 Menschen starben, 19 erholten sich. Das ist erschütternd – und gleichzeitig zeigt der Verlauf: Die Krankheit hat sich nicht landesweit ausgebreitet, sondern konnte innerhalb weniger Monate eingedämmt werden. Laut Berichten der WHO lief der Ausbruch über rund drei Monate.
Warum das als Good News zählt
„Beendet“ heißt nicht „alles gut“. Aber es heißt: Die Übertragungskette wurde durchbrochen. Und das ist bei Ebola alles andere als selbstverständlich. Entscheidend waren schnelle Reaktion, Nachverfolgung von Kontakten und Impfstrategie. Die WHO-Afrika-Region lobte die Eindämmung als bemerkenswerte Leistung – auch, weil es gelungen ist, unter schwierigen Bedingungen koordiniert zu handeln.
Ein Schlüssel: Impfungen. Laut Ärzteblatt wurden mehr als 47.500 Menschen geimpft – zunächst Kontaktpersonen bestätigter Fälle, später ausgeweitet in der betroffenen Region. Diese Logik (Ringimpfung) ist bei Ebola extrem wirksam: Man baut „Immunitätsringe“ um bekannte Fälle, statt zu warten, bis die Welle größer wird.
Besseres Monitoring – schnelleres Handeln
Mehrere Quellen betonen außerdem, dass Surveillance/M…
Ebola-Ausbruch im Kongo ist beendet: Wie schnelle Impfungen Leben schützen