Faul, verwöhnt, leistungsscheu. Kaum eine Generation bekommt so viel Kritik ab wie die GenZ. Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: 1,2 Milliarden Ăśberstunden, junge Menschen, die am meisten in Vollzeit arbeiten, und ein Klischee, das schon die Sumerer vor 5.000 Jahren kannten.Â
„Lifestyle-Teilzeit.“ Zwei Wörter, die Bundeskanzler Friedrich Merz Anfang 2025 in die Debatte warf, als wären sie eine Diagnose. Gemeint war die Generation Z. Menschen zwischen Mitte zwanzig und Anfang dreißig, aber auch jene, die gerade erst ihren ersten Ausbildungsvertrag unterschrieben haben. Eine Generation, die angeblich „nicht mehr richtig will“. Die Arbeit als lästige Unterbrechung des Lebens begreift. Die sich lieber um ihren Style kümmert, als Überstunden zu machen.

