nachhaltige Weihnachten

Alternativen für Weihnachtsbäume

von | 1. Dezember, 2021

Weihnachtsbäume sind in der kommenden Zeit für viele ein Muss. Wir zeigen euch, wie ihr dennoch nachhaltig bleiben könnt.

Weihnachtsbäume gehören zu Weihnachten, wie die Eiersuche zu Ostern. Das zeigen die stetig steigenden Verkaufszahlen: Im Jahr 2010 waren es noch 29 Millionen Tannen, 2019 sind es 29,8 Millionen gewesen. Leider stammt ein großer Teil der Tannen von Plantagen, auf denen chemisch gedüngt und mit Pestiziden gearbeitet wird.

Deshalb haben wir für euch einige Alternativen herausgesucht.

Warum ist Nachhaltigkeit bei Weihnachtsbäumen überhaupt wichtig?

Neben der Verwendung von chemischem Dünger und Pestiziden sprechen auch die folgenden Punkte für einen nachhaltigeren Umgang mit Weihnachtsbäumen:

  1. Beispielsweise braucht die Lieblingssorte der Deutschen, die Nordmanntanne, acht bis zehn Jahre, um heranzuwachsen. Dabei bleiben die meisten Weihnachtsbäume in Deutschland nur bis zum 6. Januar in den Wohnungen stehen. Die Tannen werden also für eine sehr geringe Nutzungsdauer gefällt. 
  2. Wie alle Bäume, speichern auch Tannen ausgestoßenes CO2. Ihre Abholzung sollte deshalb verringert werden.
  3. Die Alternativen würden auch den Wasserverbrauch reduzieren.
Weihnachtsbaumverkauf: mehrere Tannen zur Ausstellung aufgestellt in einer Lagerhalle.
Sean Foster / Unsplash

Welche Alternativen gibt es?

Der Bio-Weihnachtsbaum aus ökologischem Anbau

Der Bio-Weihnachtsbaum wächst nicht auf monokulturellen Plantagen, sondern in Mischkulturen. So wird dem Artensterben entgegengewirkt und diese Bäume sind weniger anfällig für Schädlinge, was eine Pestiziden-Behandlung überflüssig macht.

Der Weihnachtsbaum im Topf

Bei dieser Methode wird der Weihnachtsbaum nicht wie üblich nach den Festtagen entsorgt, sondern umgepflanzt, sobald er nicht mehr in der Wohnung stehen soll.

Der Miet- oder Leihweihnachtsbaum

Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, Weihnachtsbäume zu mieten oder auszuleihen. Die angemieteten bzw. ausgeliehenen Bäume werden nach der Weihnachtszeit den Anbieter:innen wieder zurückgegeben, um im nächsten Jahr wieder vergeben werden zu können.

Natürlich gibt es noch viele weitere Ideen. Selbstgebastelte Alternativen sind zum Beispiel immer eine Möglichkeit. Auch, wenn die Resultate vielleicht keine Bäume im herkömmlichen Sinne sind, die Gestaltung macht bestimmt Spaß.

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Beitragsbild: TanteTati / Pixabay

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Fatima Majed

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