Belohnungen für Bewegung, Luft in Europa immer besser

von | 6. Juli, 2026 | Good News Ticker

Das englische Gesundheitssystem will Menschen für Bewegung belohnen; die Luftqualität in Europa verbessert sich immer weiter; und ein Start-up erkennt Lungenkrebs mit Hilfe von Hunden: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.

England plant Belohnungen für Bewegung im Alltag

In England steht Bewegungsmangel in Zusammenhang mit jedem sechsten Todesfall. Der Gesundheitsdienst NHS plant deshalb ein Belohnungssystem mit Rabatten und Gutscheinen für alle, die einen Monat lang täglich 30 Minuten zu Fuß gehen.

Quelle: Deutschlandfunk Nova

Fünf Minuten Gehen pro Stunde hebt die Stimmung

Wer am Schreibtisch arbeitet, sitzt oft bis zu zwölf Stunden am Tag. Ein US-Forschungsteam hat nun untersucht, welche Art von Pausen am besten gegen die negativen Folgen des Sitzens helfen. Das Ergebnis: Bei fünfminütigen Bewegungspausen alle 30 bis 120 Minuten sind die positiven Effekte am stärksten.

Quelle: N-TV

Die Luftqualität in Europa verbessert sich stetig

Ein neuer EU-Bericht zeigt, dass die Luftqualität in Europa immer besser wird und die Schadstoffe darin immer weiter zurückgehen. Seit 2015 sind die Emissionen von Schwefeloxiden (SOx) und Stickoxiden (NOx) in der EU jedes Jahr um rund drei bis fünf Prozent gesunken.

Quelle: Euronews

Weltweites Interesse an Solarmodulen auf Bahngleisen

Nach den positiven Erfahrungen mit Solarmodulen zwischen Bahngleisen in der Schweiz soll das Konzept des Start-ups Sun-Ways nun auch in Italien getestet werden. Auch in Südkorea könnte bald eine Solarbahnstrecke entstehen; und Firmen in den Niederlanden, China, Indien und Singapur haben ebenfalls Interesse an der Technologie.

Quelle: euronews

Hunde erschnüffeln Lungenkrebs

Das deutsche Startup „Dogscan“ nutzt den außergewöhnlichen Geruchssinn von Hunden zur Früherkennung von Lungenkrebs. Dafür tragen Kunden fünf Minuten lang eine spezielle Maske und schicken sie anschließend ein. Mehr als 50 Personen soll der Test bereits frühzeitig auf Lungenkrebs hingewiesen haben.

Quelle: n-tv

Mikroplastikfilter für Waschmaschinen sollen Pflicht werden

Beim Waschen synthetischer Kleidung lösen sich winzige Kunststofffasern, die über das Abwasser in Flüsse und Meere gelangen. Ein Start-up aus Bristol hat einen Filter entwickelt, der diese Mikroplastikfasern auffängt. In alten Geräten lässt er sich nachrüsten. Für neue Geräte dürften Mikroplastikfilter in der EU sogar bald Pflicht werden.

Quelle: euronews

Schutz vor Enkeltrick: Abiturient entwickelt KI-System

Der 19-jährige Abiturient Vincent Nack hat ein KI-System entwickelt, das Telefonbetrüger an Festnetzanschlüssen erkennen und stoppen soll. Dafür zeichnet ein Minicomputer das Gespräch auf und lässt es von einem KI-Sprachmodell analysieren. Erkennt das System einen Betrugsversuch, kann es sofort warnen oder den Anruf stoppen.

Quelle: BR

Enkelin entwickelt App gegen Trickbetrug von Senioren

Die 24-jährige Portugiesin Rita Barbosa hat eine App gegen Telefon- und SMS-Betrug entwickelt. Die Idee dazu kam ihr, nachdem ihre Großmutter betrogen wurde. „Guardião“ benötigt keine Bedienung und muss nur installiert sein. Durch ein Filtersystem werden betrügerische Anrufe automatisch abgelehnt und entsprechende SMS gar nicht erst angezeigt. (Archiv)

Quelle: Euronews

Ein Zuhause in Selbstbestimmung

Viele Menschen mit komplexen Behinderungen ziehen irgendwann in ein Heim. In Osnabrück hatten einige Eltern eine andere Vision und gründeten für ihre Kinder eine Wohngemeinschaft. Dort haben sie mehr Eigenständigkeit und ein „echtes, selbstbestimmtes Zuhause“. In der Region und über die Landesgrenzen hinweg ist die WG einmalig.

Quelle: NDR

Ein Theater gegen die Abhängigkeit

Bei der Wilden Bühne Bremen spielen Menschen Theater, die eine Suchterkrankung hatten, aber schon clean sind. Die kreative Aktivität in der Gruppe hilft vielen, sich zu stabilisieren. Für eine Teilnehmerin kommt sie sogar nahe an das heran, „was in meiner Vorstellung Familie sein könnte.“

Quelle: taz

Wie „School-in-a-Box“-Sets Unterricht für geflüchtete Kinder ermöglichen

Im Norden Ghanas steigt die Zahl geflüchteter Kinder. Viele Schulen stoßen dadurch an ihre Grenzen. Unterstützung kommt durch die „School-in-a-Box“-Sets von UNICEF. Die Kisten enthalten zwar nur wenige einfache Lernmaterialien, doch sie machen es möglich, Kinder zu unterrichten, die nach Flucht und Vertreibung fast alles verloren haben.

Quelle: Deutsche Welle

Foto: Armen Poghosyan / Unsplash+

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