Kuratierte Vielfalt statt reiner Algorithmus

das ist ein GNM+ ArtikelWie Qobuz Musik wieder als Kulturgut positioniert

von | 7. Februar, 2026 | GuteZukunft, GNM+, Kultur

Qobuz - Übersicht des Angebots auf stilisierten Smartphonedisyplays - Credits: Qobuz

Warum immer mehr Musikhörer:innen Alternativen zu großen Plattformen suchen und was das für die Zukunft des Streamings bedeutet. Wir sprachen mit Mareile Heineke von Qobuz.

GuteZukunft #23

Wo entstehen die Ideen für eine GuteZukunft? Wir sprechen mit Unternehmer:innen, Kreativen und Visionär:innen über ihre Innovationskraft, Inspirationsquellen und Visionen – und zeigen, wie positive Konzepte echte Veränderungen möglich machen.

„Plattformen wie Qobuz zeigen, dass eine breitere, kuratierte Musikauswahl und die gezielte Sichtbarmachung gerade dank menschlicher Auswahl und Empfehlungen möglich sind.“

Musik wird heute millionenfach gestreamt, jederzeit verfügbar, oft nebenbei konsumiert. Wenige große Plattformen bestimmen, was sichtbar ist, welche Künstler:innen gehört werden und wie Musik wahrgenommen wird: als schnell verfügbares Produkt. Gleichzeitig wächst bei vielen Hörer:innen das Bedürfnis nach Alternativen. Nach Angeboten, die Vielfalt ermöglichen, Qualität ernst nehmen und Musik wieder als Kulturgut begreifen.

Genau an dieser Schnittstelle arbeitet Mareile Heineke. Als Regional Managerin GSA (Germany, Swiss, Austria) verantwortet sie bei Qobuz die Aktivitäten in den deutschsprachigen Märkten. Die Streaming-Plattform setzt bewusst auf kuratierte Musikauswahl, hohe Klangqualität und transparente, faire Vergütung für Künstler:innen – und positioniert sich damit jenseits rein algorithmischer Logiken.

Seit 2015 ist Heineke bei Qobuz tätig, zuvor arbeitete sie im Marketing im Bereich der Erneuerbaren Energien sowie in der Kommunikation. Heute beobachtet sie eine Branche im Wandel: weg vom reinen Reichweitenmodell, hin zu bewussterem Hören, größerer Vielfalt und einem stärkeren Fokus auf den Wert menschlicher Auswahl und redaktioneller Einordnung.

Vielfalt sichtbar machen

„Bisher werden viele Genres und Künstler:innen von wenigen großen Plattformen dominiert“, sagt Heineke. Qobuz möchte hier eine Alternative bieten. Die Plattform setzt auf kuratierte Musikauswahl, redaktionelle Einordnung und gezielte Förderung von weniger bekannten Genres. „So können Hörer:innen Musik entdecken, die ihnen sonst vermutlich verborgen geblieben wäre.“

Heineke erklärt: „Plattformen wie Qobuz zeigen, dass eine breitere, kuratierte Musikauswahl und die gezielte Sichtbarmachung gerade dank menschlicher Auswahl und Empfehlungen möglich sind.“ Das Ziel …

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