Innerhalb von 9 Jahren wurde der Bürgerkrieg in Kauswagan beendet – und die Armutsquote sank von 80 % auf 9 %. Möglich wurde das durch ein gütekräftiges Programm des philippinischen Bürgermeisters: „Schwerter zu Pflugscharen“. Tausende Rebellen tauschten ihre Waffen gegen Saatgut ein – und Gewalt gegen Hoffnung. Zum Vergleich: In mehreren Ländern wie Simbabwe, Namibia und Südafrika scheiterte nach Kriegsende die Re- integration ehemaliger Kämpfer. Waffen wurden abgegeben, doch Perspektiven fehlten. Zurück blieben Unsicherheit und ungelöste Konflikte.
„40 % der Absolventen von „Kurve kriegen“ begehen keine Straftaten mehr.“ Und bei den restlichen 60 % der Absolventen sind die Straftaten um 50 % reduziert. Insbesondere bei Gewalttaten. Kerstin Seiffert vom Präventionsprogramm „Kurve kriegen“. Einer landesweiten Initiative des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit Polizei und Jugendhilfe. Zum Vergleich: „Scared Straight“-Programme in den USA sollten Jugendliche abschre- cken – doch sie hatten oft den gegenteiligen Effekt. Statt weniger Krimi- nalität stieg die Rückfallquote. Angst ersetzte keine echte Perspektive.
Norwegens Gefängnissystem erreicht eine Rückfallquote von unter 20 % innerhalb von zwei Jahren. Für das Haftsystem in Norwegen gilt der Grundsatz, dass der Freiheits- entzug die Strafe ist, nicht das Leben im Gefängnis. In den Einrichtungen wird auf Vertrauen, gegenseitigen Respekt zwischen Inhaftierten und Wärtern und Resozialisierung gesetzt Zum Vergleich: In vielen anderen europäischen Ländern liegt die Rückfallquote zwischen 50 % und 70 %, in Deutsch- land wird etwa jeder Dritte innerhalb von drei Jahren nach der Entlassung wieder straffällig.
GPS-Fußfessel in Spanien verhindert Femizide: Seit ihrer Einführung kam es bei 13.000 Fällen zu keinem tödlichen Gewaltverbrechen. Das spanische Modell zeigt: Elektronische Fußfesseln schützen potentielle Opfer effektiv. Gleichzeitig sind sie eine menschlichere Alternative zur Untersuchungshaft, weil die Beschuldigten in ihrem Umfeld bleiben können. Zum Vergleich: In Deutschland sitzen rund 12.000 Menschen monatelang in Untersuchungshaft – oft ohne Urteil, obwohl in 42 % der Fälle milde Strafen folgen und bei 92 % keine Fluchtgefahr besteht.
In Ostasien und der Pazifikregion sank die extreme Armut von 65,8 % auf 1,2 % innerhalb von 30 Jahren. Breit angelegtes Wirtschaftswachstum, Reformen und die Öffnung der Märkte haben Millionen Menschen den Zugang zu Bildung, Arbeit und medizinischer Versorgung erleichtert. Freier Handel schafft mehr Auswahl und bessere Preise, fördert Inno- vation, Beschäftigung und Investitionen und kann durch wirtschaftliche Verflechtung auch zur Friedenssicherung beitragen. Zum Vergleich: Myanmar nach dem Militärputsch 2021: Konflikte, Handelshemmnisse und wirtschaftliche Instabili- tät ließen die Armutsquote bis 2024 auf rund 32 % steigen – etwa 7 Millionen Menschen mehr leben heute in Armut als vor der Pandemie.
Brasilien ermöglicht verkürzte Haftzeit durch Lesen. In Brasilien können Häftlinge ihre Haftstrafe durch Lesen verkürzen. Die Insassen leihen Bücher aus der Gefängnisbibliothek aus und reichen nach dem Lesen eine schriftliche Zusammenfassung ein. Für jede geprüfte Rezension wird die Haftstrafe um bis zu vier Tage reduziert, pro Jahr um maximal 48 Tage. Zum Vergleich: Viele Gefängnisse in Lateinamerika sind überfüllt und bieten kaum Bildungs- oder Resozialisierungs- angebote. Internationale Organisationen warnen, dass diese Bedingungen Gewalt fördern und die Wiedereingliederung nach der Haft erschweren.
Resozialisierung durch Bildungsangebote alexeynovikov | depositphotos.com
Projekt „Radar“ als Unterstützungsnetzwerk: In Lissabon sorgt ein Netzwerk aus Polizei, Sozialarbeitern und Geschäften dafür, dass Senioren nicht einsam sind. 4.587 Geschäfte und Apotheken in ganz Lissabon sind Teil des Netz- werkes und achten im Alltag auf vulnerable Senioren. So können über 37.000 Menschen ab 65 Jahren individuell unterstützt werden. Zum Vergleich: In Japan sterben jedes Jahr Tausende ältere Menschen einsam und unbemerkt in ihren Wohnungen – ein Phänomen, das als „Kodokushi“ (einsamer Tod) bekannt ist. Fehlende soziale Netzwerke und Isolation gelten als zentrale Ursachen.
Wie die Polizei unterstützt ElenaDijour | depositphotos.com
Wenn Soldaten und Rebellen zusammen speisen, schweigen die Waffen. Seit über 20 Jahren baut Cuisine sans Frontières in Krisenregionen weltweit Wirtshäuser und Restaurants auf. Diese Orte schaffen Begegnungen, fördern gewaltfreien Dialog zwi- schen verfeindeten Gruppen und bieten Ausbildung in hauswirtschaft- lichen Fähigkeiten. Zum Vergleich: Negativbeispiele gibt es leider genug. Allein im syrischen Bürgerkrieg kamen seit 2011 Hundert- tausende Menschen ums Leben, während Eskalation und Misstrauen dominierten und Friedensver- handlungen wiederholt scheiterten.
Präsident José „Pepe“ Mujica machte Uruguay zu einer der stabilsten Demokratien Lateinamerikas. Trotz fast 15-jähriger politischer Gefangenschaft in der Militärdiktatur suchte er nie Rache. Stattdessen setzte er sich für das Volk ein. Unter seiner Führung: • sank die Armut von 18,5% auf 9,7%. • stieg das Pro-Kopf-BIP von 12.600 auf 17.100 US-Dollar. • erreichte die Arbeitslosenquote einen historischen Tiefstand. • stieg der Mindestlohn um über 100%. • wurde die Ehe für alle eingeführt. Zum Vergleich: Nicaragua unter dem Ehepaar Ortega und Murillo: Die UN dokumentiert die Kont- rolle fast aller Staatsgewalten durch die Exekutive, systematische Repression, willkürliche Festnah- men, Enteignungen und Verfassungsänderungen zur Machtkonsolidierung. Die Armut stieg wieder an, aktuell ist Nicaragua nach Haiti das zweitärmste Land in Lateinamerika.
Jedes Jahr retteten US-Programme rund 3 Millionen Menschenleben weltweit. Möglich ist das durch Aids-Bekämpfung, Impfkampagnen, Malaria-Prä- vention und humanitäre Hilfe. Allein das PEPFAR-Programm bewahrte seit 2003 bereits über 25 Millionen Menschen vor dem Tod an HIV/Aids. 2025 wurde die frühere Hilfsagentur USAID weitgehend eingestellt. Da- bei haben solche Programme jetzt mehr Bedeutung als je zuvor. Zum Vergleich: Nach den US-Hilfekürzungen 2025 meldeten UNAIDS und WHO geschlossene Klini- ken, unterbrochene AIDS-Versorgung und das Risiko millionenfacher neuer Infektionen und zusätz- licher Todesfälle. Die WHO warnte zugleich, mehrere Länder könnten lebenswichtige HIV-Medika- mente nicht mehr zuverlässig bereitstellen.
Hummustopia – Gütekräftig streiten Hummustopia bringt in Hamburg Menschen mit unterschiedlichen An- sichten zusammen – darunter auch Polizisten und Aktivisten. Mit dem Format „Hummus & Gespräche“ baut die Initiative Vorurteile ab und för- dert Dialog statt Spaltung. Weniger als 1 % brechen den Dialog ab. Zum Vergleich: Immer wieder treffen Aktivisten und Polizisten in aufgeheizten Situationen aufein- ander und es kommt zu gewaltvollen Ausschreitungen, auch 2023 bei Klimaprotesten in Lützerath. Häufig fehlt Raum für Dialog und gegenseitiges Verständnis. So enden Proteste mit Gewalt und Ver- letzten statt mit Respekt und Menschlichkeit.
In der Human Library öffnen sich „menschliche Bücher“ — echte Menschen erzählen ihre Geschichten und klären über Tabuthemen auf. Alle Fragen sind erlaubt und erwünscht – besonders die unangenehmen. Das Ziel? Ein offener Austausch, der unsere Gesellschaft verständnisvoller macht und Stigmata abschafft. Zum Vergleich: Nordkorea, Eritrea und Afghanistan zählen laut Reporter ohne Grenzen zu den Län- dern mit der geringsten Meinungs- und Pressefreiheit. Offener Austausch ist dort kaum möglich – und weltweit ist die Zahl der Länder mit guter Lage seit 2008 von 42 auf 4 Prozent gesunken. Zu diesen 4 Prozent gehört weiterhin Dänemark, der Geburtsort der Human Library.
Gütekraft zeigt sich in Ghanas Geschichte Nach einem gewaltsamen Beginn führte demokratisches Handeln zu positivem Wandel. Nach dem Putsch von 1981 regierte Jerry Rawlings erst militärisch, ab 1992 als demokratisch gewählter Präsident. Als er 2000 die Macht fried- lich an John Kufuor übergab, wechselte erstmals eine Regierung ohne Gewalt. Zum Vergleich: In der Elfenbeinküste eskalierte die Lage nach der Präsidentschaftswahl 2010, als Laurent Gbagbo seine Niederlage nicht anerkannte. In den folgenden sechs Monaten wurden mindes- tens 3.000 Menschen getötet und mehr als 150 Frauen und Mädchen vergewaltigt.
Gütekräftige Gesetze in Deutschland – Schutz von Minderheiten Das deutsche Grundgesetz schützt alle Menschen vor Diskriminierung – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Glauben. Die vier vom Staat anerkannten nationalen Minderheiten – Sinti und Roma, Dänen, Friesen und Sorben – genießen besonderen Schutz ihrer Kultur und Sprache. Der Wegfall der 5 %-Hürde für Minderheitenparteien und Förderpro- gramme sichern Teilhabe, Integration und Selbstbestimmung. Zum Vergleich: Die Rohingya in Myanmar wurden durch das Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 faktisch staatenlos und sind seither systematischer Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. OHCHR und UN-Berichte warnen weiterhin vor schwersten Menschenrechtsverbrechen.
Nationales und internationales Minderheitenrecht justinkendra | depositphotos.com
Friedliche Revolution in Deutschland Zwischen Frühjahr 1989 und März 1990 stürzte die Friedliche Revolution in der DDR das SED-Regime durch gewaltfreien Massenprotest – auch der Staat verzichtete dabei trotz Machtmitteln weitestgehend auf Gewalt. Ausgehend von Leipzig mit den Montagsdemonstrationen wuchs der Druck auf die DDR-Führung, die schließlich am 9. November 1989 die Ber- liner Mauer öffnete und damit den Weg zur deutschen Einheit frei machte. Zum Vergleich: In Peking schlug die chinesische Führung die friedlichen Tian’anmen-Proteste 1989 mit Militär- gewalt nieder. Hunderte bis Tausende Menschen wurden getötet; bis heute sind die Opferzahlen nicht geklärt und öffentliches Gedenken wird unterdrückt.
Die Friedliche Revolution Andreas Lippold | commons.wikimedia.org
Mehr als 270.000 Flüge brachten im Rahmen der Berliner Luftbrücke (Juni 1948-Mai 1949) Nahrung, Kohle und Baumaterialien zu den Menschen – trotz großer Risiken. Statt militärisch auf die Sowjetische Blockade West-Berlins zu reagieren, versorgten die Westalliierten die Stadt aus der Luft mit lebenswichtigen Gütern. Die Luftbrücke symbolisiert Solidarität und friedlichen Widerstand in ei- ner angespannten Weltlage. Zum Vergleich: Während der fast vierjährigen Belagerung Sarajevos wurden Nahrung, Wasser, Strom und Medizin knapp; mehr als 11.000 Menschen starben allein in der Stadt. Der Bosnien- krieg zwang insgesamt über zwei Millionen Menschen zur Flucht.
Die Ber liner Luft brücke USGOV-PD | commons.wikimedia.org
Statt eigene Machtansprüche gewaltsam durchzusetzen, leisteten die USA mit dem Marshallplan Hilfe zur Selbsthilfe für Europa. Der Marshallplan unterstützte in den Nachkriegsjahren 1948 bis 1952 im Wert von etwa den Wiederaufbau Europas mit Hilfeleistungen 12,4 Milliarden US-Dollar – das entspricht heute ungefähr 157 Milliarden Euro. So konnten die vom Krieg zerstörten Länder eigenverantwortlich ihren Wiederaufbau gestalten und als europäische Einheit wirtschaftlich und gesellschaftlich wachsen. Zum Vergleich: Nach angeblichen Rückständen Deutschlands bei den im Versailler Vertrag fest- gelegten Reparationsleistungen besetzten französische und belgische Soldaten ab dem 11. Januar 1923 das Ruhrgebiet. Das führte zu Konflikten, Sabotage und wirtschaftlichem Zusammenbruch. Der passive Widerstand verschärfte die Inflation und trug zur Hyperinflation bei.
Mit der Verabschiedung der UN-Charta 1945 durch 51 Staaten wurde erstmals in der Geschichte ein völkerrechtlich verbindliches Gewaltverbot festgeschrieben. Artikel 2(4) untersagt Staaten ausdrücklich, Gewalt zur Lösung politischer Konflikte einzusetzen. Neben dem Gewaltverbot schaffte die UN-Charta auch ein Regelwerk für kollektive Friedenssicherung. Seit 1948 hat die UNO mehr als 70 Friedensmissionen entsandt. Laut dem Zentrum für Internationale Friedenseinsätze waren Ende 2024 rund 68.000 Frauen und Männer im Einsatz. Zum Vergleich: Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verletzt dieses Gewaltverbot. Die UN fordern den Abzug russischer Truppen und dokumentieren Millionen Vertriebene sowie weiterhin zahlreiche zivile Opfer.
Gewaltverbot der UN-Charta UN Public Domain | commons.wikimedia.org
Obwohl die Volksgruppe Tutsi während des Genozids in Ruanda fast vollständig von der Hutu-Mehrheit ausgelöscht wurden, verzichteten sie bei der anschließenden Regierungsübernahme auf systematische Rache. Stattdessen begann die neue Regierung nach dem Völkermord mit über einer Million Toten einen Prozess der Aufarbeitung: faire Gerichtsverfah- ren, Täter-Opfer-Ausgleich und Projekte zur Aussöhnung. Ein zentrales Instrument sind die sogenannten Reconciliation Villages, wie Mbyo. Dort leben Überlebende des Genozids gemeinsam mit reuigen Tätern, um kollektives Heilen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Zum Vergleich: Die De-Baathifizierung im Irak nach 2003 schloss große Teile der früheren Staatselite aus, polarisierte das Land und trug zur politischen Instabilität und zunehmenden Gewalt bei.
Wenn aus Tätern und Opfern Nachbarn werden UN Photo/Manuel Elías | media.un.org
1975 verhinderte Hauptkommissar Hans Weide am besetzten Bauplatz des Atomkraftwerks Wyhl ein mögliches Blutvergießen, indem er den Befehl zur gewaltsamen Räumung verweigerte und das Innenministerium einschaltete. Mit Hilfe der Kirche konnte Baden-Württembergs Innenminister Karl Schiess kontaktiert werden, der die Räumung absagte. Die Besetzung blieb monatelang bestehen, führte zu konstruktiven Dialogen zwischen Bürgerinitiativen, Behörden und Betreibern und trug dazu bei, dass das AKW Wyhl letztlich nicht gebaut wurde. Zum Vergleich: Beim Widerstand gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf eskalierten die Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden mehrfach. Menschen starben, und das Projekt wurde erst nach jahrelangen Protesten aus politischen und wirtschaftlichen Gründen aufgegeben.
Stiftungszweck Die KräftigeGüteStiftung setzt sich dafür ein, die Idee gütigen und gewaltfreien Handelns in unserer Gesellschaft zu stärken. Wir glauben: Echte Stärke zeigt sich in Güte und Güte ist effektiver als Gewalt. Durch Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und praxisnahe Schulungen möchten wir insbesondere Akteure in Polizei, Justiz, Politik und Diplomatie darin unter- stützen, die Wirksamkeit gütigen Vorgehens zu erken- nen und anzuwenden.
Mit Projekten, Medienkampagnen und Veran- staltungen machen wir sichtbar, dass Güte nicht Schwäche ist – sondern eine kraftvolle Alternative zu „hartem Durchgreifen“. Alles zur KräftigeGüteStiftung Denn: Güte schafft Vertrauen, fördert Verständnis und trägt zu nachhaltigem Frieden bei. AntonioSolano | depositphotos.com
Fünf Leitlinien für Polizei, Justiz, Politik und Diplomatie 1. Würde achten – in jedem Gegenüber Menschlichkeit ist die Grundlage vertrauenswürdigen Verwaltungshandelns. 2. Mutig entscheiden – auch unter Unsicherheit Verantwortung heißt, das Richtige zu tun, bevor alles sicher ist. 3. Konsequent handeln – ohne zu verletzen Klarheit und Durchsetzungskraft behalten, ohne De- mütigung oder Härte.
4. Routinen prüfen – Verantwortung übernehmen Abläufe hinterfragen, eigene Anteile erkennen und handlungsbewusst gestalten. 5. Gerechtigkeit sichtbar machen – durch Fairness im Umgang Gerechtigkeit wirkt, wenn sie im Verfahren wie im Ton erkennbar bleibt. Bild von NiroDesign | depositphotos.com
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4. Schau dir Gütekraft-Filme an 5. Verbreite die Botschaft und teile gütekräftige Inhalte in den sozialen Medien. Bild von MidnightStudioTH | depositphotos.com
Warum am Ende immer Härte gewinnt – Ein selbstverstärkender Mechanismus – Gütiges Vorgehen Hartes Vorgehen Funktioniert es? Gut - wir machen weiter. Funktioniert es? Gut - wir machen weiter. Scheitert es? Scheitert es? Dann war es wohl die falsche Methode Wir wechseln. Dann müssen wir noch konsequenter, noch entschlossener, noch härter vorgehen. Wir bleiben. „Güte muss sich bei jedem Versuch neu beweisen, Härte dagegen darf immer wieder scheitern.“ Auf Dauer führt diese unterschiedliche Bewertung zwangsläufig dazu, dass immer häufiger hart vorgegangen wird – selbst dann, wenn das gütige Vorgehen eigentlich erfolgreicher wäre. In Kooperation mit